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Trebbin Debatte zum neuen Wohngebiet Weinberg
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09:46 30.08.2018
Die Baustraße für das neue Wohngebiet Weinberg in Trebbin. Quelle: Elinor Wenke
Trebbin

Die Erschließung des neuen Wohngebietes Weinberg in Trebbin geht voran. „Der Schmutz- und Regenwasserkanal sowie die Trinkwasserleitung wurden verlegt“, berichtete Trebbins Bauabteilungsleiterin Stefanie Brügge im städtischen Bauausschuss. Auch Medien wurden bereits verlegt und eine Baustraße angelegt. Der Straßenoberbau ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Klärungsbedarf gibt es noch zum Anschluss des Wohngebietes an die Berliner Straße (alte B 101). Laut Stadtverordnetenbeschluss ist dafür bisher nur ein Gehweg geplant. „Bürger haben jetzt mehrfach die Bitte an uns herangetragen, doch eine befahrbare Straße zur Berliner Straße zu schaffen“, sagte Stefanie Brügge. In diesem Fall müsste der Einmündungsbereich anders gestaltet werden und die Straße könnte nur als Einbahnstraße gelten. „Die Mehrkosten würden 10.000 Euro betragen“, sagte sie. Im Ausschuss stieß der Vorschlag auf unterschiedliche Resonanz. „Das hätte Einfluss auf den fließenden Verkehr in der Berliner Straße“, gab Knut Vetter (Grüne) zu bedenken. „Laut Straßenverkehrsamt des Landkreises gibt es keine Bedenken“, so Brügge.

Gesamte Verkehrssituation im Blick

Paul Schuchardt (UFW) empfahl, die Verkehrssituation des gesamten Bereichs zu berücksichtigen. Man müsse auch den Friedrichshof und den Friedhof einbeziehen. „Außerdem gäbe es dann kurz hintereinander zwei Anbindungen an die Berliner Straße“, sagte er.

Ausschussvorsitzender Ralf Marschall (CDU) erinnerte seine Parlamentskollegen: „Wir hatten damals lange diskutiert und uns bewusst für die Variante Gehweg entschieden.“ Man könne den Bewohnern zumuten, mit dem Auto einen Umweg zu fahren. Grit Bauer (Neue Liste) verwies auf einen weiteren Aspekt: „Linksabbieger sind dort ein Problem. Sie verursachen schnell Stau.“

„Nicht gleich alles abblocken“

Für Michael Baumecker (Neue Liste) war die Situation neu, „aber man sollte das nicht gleich abblocken. Eine Zuwegung fürs Wohngebiet ist zu wenig“, sagte er. Bärbel Laue (SPD) macht sich generell Sorgen um die Sicherheit im Wohngebiet. „Was passiert, wenn unten an der Ausfahrt eine Havarie ist? Wie kommen die Leute aus dem Gebiet raus?“, wollte sie wissen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Situation noch einmal zu prüfen.

Von Elinor Wenke

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