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Trebbin Winterdienst wird geteilt
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Winterdienst wird geteilt
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19:43 26.02.2019
Die Stadt Trebbin trifft Vorsorge für die nächste kalte Jahreszeit und schreibt den Winterdienst aus. Quelle: Margrit Hahn
Trebbin

Trotz des bevorstehenden Frühjahrs spielt in Trebbin derzeit die kalte Jahreszeit eine Hauptrolle. Die Stadt schreibt für die kommenden vier Jahre den Winterdienst neu aus. Der bisherige Vier-Jahres-Vertrag läuft aus.

Der Winterdienst wird in der Stadt Trebbin und den Ortsteilen für insgesamt 195 Straßen und knapp 88.000 Kilometer neu vergeben. Für die Straße „An der B 101“ ist der Landesbetrieb Straßenwesen zuständig. Die jährlichen Winterdienst-Kosten lagen in den vergangenen Jahren bei rund 219.000 Euro jährlich, die teilweise auf die Bürger umgelegt werden.

Milde Winter

„Wir haben überlegt, wie wir Kosten einsparen können“, sagte Bürgermeister Thomas Berger (CDU) im städtischen Bau- und Ordnungsausschuss. Denn in den vergangenen Jahren war Schneeschieben und Abstumpfen aufgrund der milden Winter zeitweise gar nicht notwendig.

„Wir wollen deshalb die Winterdienstsaison vom 1. November bis zum 31. März in eine Hauptperiode und eine Nebenperiode einteilen“, kündigte Berger an. Die Hauptperiode beginnt demnach in der 3. Novemberwoche und endet in der zweiten Märzwoche. Die Nebenperiode umfasst die ersten beiden Novemberwochen sowie die dritte und vierte Woche im März. Eine Woche definiert sich dabei jeweils von Montag bis Sonntag.

Preis der Wetterlage angepasst

Die Räum-Einsätze in der Hauptperiode sollen über einen Pauschalpreis vergütet werden. „Die Unternehmen müssen unabhängig von der Witterung Personal und Technik vorhalten und haben dadurch fixe Kosten“, erklärte Berger.

Dennoch soll der Preis teilweise der Wetterlage angepasst werden. Wird in der Hauptperiode innerhalb einer Woche der Einsatz nicht erforderlich beziehungsweise nicht durchgeführt, verringert sich nach den Vorstellungen der Verwaltung für diesen Zeitraum die Vergütung um ein Drittel des Pauschalwochenpreises.

Muss in der Nebenperiode Schnee geschoben oder Eisglätte abgestumpft werden, so soll ein Pauschalpreis pro Einsatz (auf Abruf) gezahlt werden.

Debatte im Bauausschuss

Im Bauausschuss löste der Entwurf der Verwaltung noch einmal eine intensive Debatte aus. „Das Konzept entspricht den Vorstellungen des Finanzausschusses“, sagte dessen Vorsitzender Michael Baumecker (Neue Liste). „Das Risiko ist überschaubar und die Einsparung deutlich.“ Baumecker regte an, den Zeitraum der Nebenperiode auf den gesamten März auszudehnen.

Peter Mann (SPD) hingegen plädierte dafür, gänzlich auf die Festlegung einer Nebenperiode zu verzichten, während Hendrik Bartl (parteilos) zu bedenken gab, dass der Abrufpreis in diesem Fall deutlich höher ausfallen würde. Er forderte zudem einen eindeutigen Ausschreibungstext darüber, wann Winterdienst-Einsätze erforderlich werden. „Wir machen die Kalkulation nicht aus Sicht der Unternehmer“, sagte Thomas Berger, „und über die Dringlichkeit des Einsatzes und die Gefährlichkeit auf den Straßen entscheiden wir als Verwaltung.“

Von Elinor Wenke

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