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Teltow-Fläming Trebbiner Neubürger begrüßt
Lokales Teltow-Fläming Trebbiner Neubürger begrüßt
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14:13 17.03.2016
Bürgermeister Thomas Berger bei seiner Begrüßungsrede im Trebbiner Clauerthaus. Quelle: Margrit Hahn
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Trebbin

353 neue Bürger zählte die Stadt Trebbin im vergangenen Jahr. Knapp 70 folgten nun der Einladung zum traditionellen Neubürgerempfang am Dienstagabend im Clauerthaus. „Wir organisieren diesen Empfang seit einigen Jahren regelmäßig für unsere neuen Mitbürger, weil wir damit die Offenheit Neuem gegenüber dokumentieren wollen“, sagte Bürgermeister Thomas Berger (CDU).

84 Neugeborene im vorigen Jahr in Trebbin

Willkommen geheißen werden in Trebbin auch die Neugeborenen – im vergangen Jahr waren es 84. „Aber die schlafen schon um diese Zeit. Deshalb bekommen diese Neuankömmlinge von uns schon traditionell einen Willkommensgruß zugeschickt, der so wie ich in der Zeitung lesen konnte, in unserer Nachbarschaft (Anm. d. Red.: in Nuthe-Urstromtal) Nachahmer gefunden hat“, sagte Berger und zeigte ein Babylätzchen, wie es die kleinsten Neu-Trebbiner erhalten. Der Bürgermeister erklärte die Strukturen der Verwaltung, berichtete über Vereine, Aktionen und Feierlichkeiten und über die Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Berger: Flüchtlinge mit Bleibestatus in Schönhagen

Berger verwies darauf, dass bereits in Kürze in Schönhagen Flüchtlinge eine Notunterkunft des Landkreises beziehen werden. Es handelt sich dabei nach jüngsten Informationen der Kreisverwaltung um Menschen, die entweder bereits einen Bleibestatus bekommen haben oder bei denen die Entscheidung kurz bevor steht. Das würde bedeuten, dass die meisten nur kurzzeitig in Schönhagen bleiben. Berger ist der Ansicht, dass man die Chancen nutzen sollte, um ihnen vor Ort eine Zukunft zu bieten. Wenn die Zuzügler Trebbin erst einmal den Rücken gekehrt haben, kommen sie nicht wieder.

Vize-Bürgermeisterin Ina Schulze (l.) mit der jungen syrischen Familie, zu der Shadea Kald (2.v.l.) Hasan Bashar und die kleine Elen gehören. Quelle: Margrit Hahn

Wiedergekommen ist allerdings Anika Winter. Sie wuchs in Thyrow auf und zog mit 19 Jahren nach Ludwigsfelde. Jetzt ist sie wieder zurück – mit ihren beiden Söhnen Leon Pascal (11) und Luis Pascal (6). Inzwischen hat sich die kleine Familie gut in Thyrow eingelebt. „Nur die tolle BMX-Bahn, die wir in Ludwigsfelde hatten, die fehlt mir“, sagt Leon Pascal. Die Kinder haben inzwischen erste Freundschaften geschlossen und Anika Winter freut sich über ihre große Erdgeschosswohnung mit Garten sowie über die netten Nachbarn.

Neubürger aus Mecklenburg oder Berlin

Isabel Dahlke ist von Mecklenburg-Vorpommern nach Blankensee gezogen. „Ich habe mein Studium und meine Ausbildung nach Berlin verlegt, dort meinen Freund kennen gelernt und wohne jetzt bei ihm in Blankensee“, berichtet die 22-Jährige. Sarah Mbugua hat vorher in Berlin gelebt. Doch der Liebe wegen ist sie jetzt Kliestowerin, was ihr gut gefällt.

Klaus Meysel ist seit Januar 2015 Christinendorfer. „Ich habe seit 20 Jahren ein Grundstück dort und pendelte lange von Berlin aus her. Jetzt habe ich mir ein Holzhaus gebaut und fühle mich sehr wohl“, sagt der 68-Jährige Neubürger.

Von Margrit Hahn

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