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Trebbiner Stadtkalender geht in der Verkauf

Der 71-jährige Jürgen Feustel hat historische Bilder gemalt Trebbiner Stadtkalender geht in der Verkauf

Dass es in der Stadt Trebbin für 2014 wieder einen schmucken Heimatkalender mit alten Stadtansichten geben wird, ist vor allem dem Trebbiner Heimatverein mit seiner rührigen Vorsitzenden Monika Ochotzki sowie dem Ruheständler Jürgen Feustel zu verdanken. Der 71-jährige Hobby-Künstler hat alle Motive für die zwölf Monatsblätter gezeichnet.

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Monika Ochotzki und Jürgen Feustel

Quelle: Elinor Wenke

Trebbin. Die Acrylmalereien von Feustel zeigen historische Trebbiner Stadtansichten, die es zum Teil heute nicht mehr gibt. Jürgen Feustel verrät vorab einige Motive: „Auf dem Januar-Blatt wird das alte Mühlengelände an der Beelitzer Straße zu sehen sein.“ Außerdem hat er zum Beispiel das alte Torbogenhaus in der Beelitzer Straße sowie das ehemalige Gesellschaftshaus in der Bahnhofstraße mit Pinsel und Farbe festgehalten.

Als er jetzt Monika Ochotzki seine Entwürfe präsentierte, war sie baff. „Sind die schön“, schwärmte die 71-Jährige. „Ich erkenne darauf Trebbiner Ecken von früher, die heute längst verschwunden sind. Zum Beispiel das alte Gesellschaftshaus, da war später zu DDR-Zeiten ein Kindergarten drin.“

Der 2014-er Farb-Kalender im A-3-Format ist zurzeit im Druck und soll Ende des Monats vorliegen. Er kann im Heimatstübchen des Heimatvereins vorbestellt und käuflich erworben werden. „Es ist eine tolle Geschenkidee für ehemalige Trebbiner, die jetzt nicht mehr hier wohnen. „Die Kalender gehen weg wie warme Semmeln“, sagt Monika Ochotzki. „Ich hab’ schon einen nach Kanada geschickt, an den Enkel einer Bekannten“, berichtet Karin Dieter aus Trebbin.
100 Exemplare sind in Auftrag gegeben. „Es soll keine Massenware werden, sondern immer noch etwas Besonderes bleiben, eine kleine Rarität eben“, schwebt Vereinschefin Ochotzki vor.

Den Trebbiner Heimatkalender gibt es seit einigen Jahren, aber nicht jedes Jahr und nicht immer mit Arbeiten von Jürgen Feustel. Nach 2006 und 2010 liefert der Trebbiner zum dritten Mal seine gesammelten Werke. Die Idee, daraus einen Kalender zu machen, hatte er damals mit Vereinsmitglied Burkhard Heinrich ausgebrütet. Die Vorlagen holt sich Feustel von alten Ansichtskarten, Fotos und Büchern. „Manchmal verdecken auf den Originalfotos Autos oder Menschen ein wichtiges Detail“, beschreibt er so manche Schwierigkeit.

Der gebürtige Treuenbrietzener und gelernte Rundfunk- und Fernsehmechanikermeister hat schon als Kind gern gemalt, sein Hobby dann aber ruhen lassen. „Seit ich Rentner bin, habe ich wieder Zeit und Muße“, sagt er. Den Auftrag für den 2014-er Kalender hat er schon seit 2012. Etwa ein Jahr Vorlauf braucht er. Und auch vor neuen Aufträgen ist ihm nicht bange: „Motive für historische Ansichten gibt es noch genug, man muss nur an die Vorlagen rankommen.“

Von Elinor Wenke

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