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Trebbiner ärgern sich über Verkehrschaos

MAZ-Umfrage Trebbiner ärgern sich über Verkehrschaos

127 Einwohner aus Trebbin und den Ortsteilen haben sich an einer MAZ-Umfrage beteiligt. Mit der Arbeit von Bürgermeister Thomas Berger sind die meisten zufrieden. Sorgen bereiten vor allem das Verkehrschaos in der Innenstadt und fehlende Buslinien zu den Dörfern.

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Die Feuerwehr am Haltinger Platz kann an diesem Standort nicht bleiben – ein Neubau ist beschlossen.

Quelle: Elinor Wenke

Trebbin. 127 Einwohner haben sich an unserer MAZ-Umfrage „Zu Hause in Trebbin und den Ortsteilen“ beteiligt. Dabei wurde gefragt, was man gegen das Verkehrschaos in der Innenstadt tun kann, wie die Mobilität zwischen der Stadt und den Ortsteilen verbessert werden kann, wo die Feuerwehr künftig ihren Standort haben soll und wie zufrieden man mit der Arbeit von Bürgermeister Thomas Berger (CDU) ist.

Das Stadtoberhaupt kann sich freuen. Fast drei Viertel der Befragten schätzen seine Arbeit als erfolgreich sein. 43 Prozent sind zufrieden mit ihm, weitere 27 sogar sehr zufrieden. Jeder Fünfte brachte seinen Unmut zu Papier. Acht Prozent wollen sich kein Urteil erlauben.

Die drängendsten Probleme in Trebbin drehen sich zweifellos um das Thema Verkehr. Kilometerlange Lkw-Staus in der Innenstadt, verursacht von „Autobahnflüchtlingen“, haben die Trebbiner satt und geben ein deutliches Votum ab: 87 Prozent sehen eine Lösung des Problems nur in einer Ortsumfahrung der B246. Die ist aus dem Bundes-Verkehrswegeplan allerdings rausgeflogen, sodass die Chancen auf einen schnellen Bau gering sind.

Die Bahnhofstraße gilt als unübersichtlich und gefährlich

Die Bahnhofstraße gilt als unübersichtlich und gefährlich.

Quelle: Elinor Wenke

Bürgermeister Berger konnte wenigstens ein Trostpflaster verkünden: Auf Drängen der Stadt hat sich die Straßenbauverwaltung für Bundesstraßen dazu entschieden, als Ausweichstrecke bei Staus auf dem südlichen Berliner Ring nicht mehr Trebbin auszuweisen, sondern die neue vierspurige Landesstraße L40 bei Großbeeren. „Gefühlt gibt es schon eine Entlastung“, sagte Berger in der jüngsten Stadtverordnetensitzung.

Kritisiert werden von den Bürgern aber auch marode, holprige oder nicht barrierefreie Gehwege sowie zugeparkte Straßen. Gleich mehrfach genanntes Negativbeispiel ist die Bahnhofstraße. Zugeparkte Fahrbahnränder machen die Straße unübersichtlich und gefährlich besonders für Radfahrer und Fußgänger.

Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU)

Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU).

Quelle: Elinor Wenke

Dass Bewohner der Ortsteile nur unzureichend mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt oder ein anderes Dorf kommen, ist vor allem für Ältere und Nichtmotorisierte ein Problem. 35 Prozent wünschen sich einen neuen Linienbusverkehr, der mit Fördermitteln finanziert wird. 29 Prozent sind bereit, für einen Rufbus zu zahlen. Fast ein Viertel aller Befragten wünschen sich zumindest bei größeren Veranstaltungen einen Shuttle auf Kosten der Stadt, der die Bewohner abholt und nach Hause bringt.

Buslinie zum Gesundheitszentrum bleibt bestehen

Diejenigen, die die verlängerte Buslinie zum Gesundheitszentrum in Trebbin nutzen, können erleichtert sein. Per Stadtverordnetenbeschluss wird die Stadt auf unbestimmte Zeit jährlich einen Zuschuss von 1190 Euro an den Kreis zahlen, damit das Angebot bestehen bleibt. Die CDU/AfD-Fraktion fordert die Prüfung weiterer Busanbindungen und neuer Haltestellen, um den Personennahverkehr zu verbessern.

Beim künftigen Standort der Trebbiner Feuerwache gehen die Meinungen auseinander. Gut die Hälfte der Befragten hält einen Neubau im Gewerbegebiet an der B101 am sinnvollsten. Knapp ein Drittel will den Standort am Haltinger Platz behalten und modernisieren lassen. Doch ein Gutachten hat dem jetzigen Standort erhebliche Defizite bei der Sicherung der Einsatzbereitschaft bescheinigt. Ein normgerechter Umbau ist nicht möglich.

Die Stadtverordneten haben jüngst den Neubau einer Feuerwache beschlossen. Der Standort steht noch nicht fest; geprüft werden derzeit zwei Varianten. Die Kosten für den Neubau werden auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Von Elinor Wenke

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