Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Trebbinerin sammelt Kaffeekannen
Lokales Teltow-Fläming Trebbinerin sammelt Kaffeekannen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:15 22.03.2016
Anselma Schaldach mit ihrer Lieblingskanne. Quelle: Margrit Hahn
Anzeige
Trebbin

Anselma Schaldach liebt Kaffeekannen. Für ihre Sammlung hat sie extra Vitrinen angeschafft, die in der frisch renovierten Veranda des Wohnhauses stehen.

Die Trebbinerin freut sich schon, dass die Trödelmarktsaison wieder losgeht, dann schaut sie sich wieder um und bringt neue Exemplare mit, die einen Platz in den Glasschränken oder im Regal finden. Aber nicht nur dort stehen ihre Sammlerstücke, sondern auch auf den Fensterbrettern. Daher wird sie auch hin und wieder von Spaziergängern darauf angesprochen.

Auf Form, Farbe und Verzierung kommt es an

Früher, als ihre Mutter Porzellan gesammelt hatte, konnte sie nicht verstehen, was sie „an dem alten Zeug“ fand. Inzwischen kann sie es sehr gut nachvollziehen. Wichtig ist Anselma Schaldach an den Kannen, dass diese entweder eine außergewöhnliche Form oder Farbe, einen kunstvoll verzierten Deckel oder eine besondere Porzellanmalerei aufweisen. Zu ihren Lieblingsstücken gehört eine Kanne mit zwei Henkeln.

100 Porzellangegenstände gehören zur Sammlung

Neben Kaffeekannen hat sie auch ein Fable für Teekannen und Suppenschüsseln. Inzwischen gehören mehr als 100 Porzellangegenstände zu ihrer Sammlung. Und sie weiß genau, wo sie jedes einzelne Exemplar herbekommen hat.

Benutzt wird davon aber nichts. Für Kaffee hat die gelernte Krankenschwester eine Kaffeemaschine. Auch die Suppenschüsseln dienen der Zierde. „So etwas gibt es heute überhaupt nicht mehr“, sagt Anselma Schaldach. Regelmäßig werden ihre Schätze abgestaubt oder kommen in die Spülmaschine. Zum Glück ist bisher alles heilgeblieben. Ihr Mann Siegfried macht sich manchmal ein wenig lustig, denn er kann den Kaffeekannen nicht so viel abgewinnen. Für ihn kommt es auf den Inhalt an und der sollte möglich stark, schwarz und heiß sein.

Kannen waren schon im Heimatmuseum Luckenwalde zusehen

Einen Teil ihrer Sammlung zeigte die Trebbinerin bereits im Luckenwalder Heimatmuseum unter dem Motto „Sammelsurium“. Dort waren ihre Kannen zusammen mit Briefmarken, Waagen, Teddybären, Streichholzschachteln und Zündhölzern zu sehen. Inzwischen könnte sie allein mit ihrer Sammlung eine Ausstellung bestücken – oder auch zusammen mit ihrem Mann, der für seine Modellbau-Türme bekannt ist.

Von Margrit Hahn

Die Dahlewitzer Musikschule „Villa Zweiklang“ bildet seit fünf Jahren Nachwuchsschlagzeuger und -pianisten aus. Kürzlich gaben die jungen Künstler ein Konzert in der Blankenfelder „Alten Aula“ – und zeigte, warum eine Musikschüler aus ihren Reihen schon bei Wettbewerben erfolgreich waren.

25.03.2016
Teltow-Fläming Osterprojekt an Grundschule - Gesunde Pausenbrote in Jüterbog

An der Geschwister-Scholl-Grundschule Jüterbog stand vor den Osterferien gesunde Ernährung im Zentrum eines Projekttags. Mit vielen kreativen Ideen bereitete eine Klasse ein ausgewogenes Frühstück für sich und ihre Mitschüler vor, denn am Montag war kurz vor den Ferien an regulären Unterricht nicht zu denken.

22.03.2016

Vor allem ältere Menschen fallen auf Dienstleistungen von Betrügern herein, die sie teuer zu stehen kommen oder unnötig sind. Anfang März wurde einem Hauseigentümer in Wildau eine Rohrreinigung aufgedrängt, die er nicht gebraucht hätte. Der Mann blieb auf mehr als 1000 Euro sitzen. Welche Maschen die Betrüger noch an den Tag legen.

22.03.2016
Anzeige