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Trebbinerin sammelt Kaffeekannen

Sammelleidenschaft Trebbinerin sammelt Kaffeekannen

Früher hat sie sich über ihre Mutter amüsiert, heute kann Anselma Schaldach kaum genug von schönen Porzellankannen bekommen und sieht zu, dass sie auf den Flohmärkten der Region außergewöhnliche Stücke findet. Und jede davon muss eine Besonderheit haben, verrät sie.

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Anselma Schaldach mit ihrer Lieblingskanne.

Quelle: Margrit Hahn

Trebbin. Anselma Schaldach liebt Kaffeekannen. Für ihre Sammlung hat sie extra Vitrinen angeschafft, die in der frisch renovierten Veranda des Wohnhauses stehen.

Die Trebbinerin freut sich schon, dass die Trödelmarktsaison wieder losgeht, dann schaut sie sich wieder um und bringt neue Exemplare mit, die einen Platz in den Glasschränken oder im Regal finden. Aber nicht nur dort stehen ihre Sammlerstücke, sondern auch auf den Fensterbrettern. Daher wird sie auch hin und wieder von Spaziergängern darauf angesprochen.

Auf Form, Farbe und Verzierung kommt es an

Früher, als ihre Mutter Porzellan gesammelt hatte, konnte sie nicht verstehen, was sie „an dem alten Zeug“ fand. Inzwischen kann sie es sehr gut nachvollziehen. Wichtig ist Anselma Schaldach an den Kannen, dass diese entweder eine außergewöhnliche Form oder Farbe, einen kunstvoll verzierten Deckel oder eine besondere Porzellanmalerei aufweisen. Zu ihren Lieblingsstücken gehört eine Kanne mit zwei Henkeln.

100 Porzellangegenstände gehören zur Sammlung

Neben Kaffeekannen hat sie auch ein Fable für Teekannen und Suppenschüsseln. Inzwischen gehören mehr als 100 Porzellangegenstände zu ihrer Sammlung. Und sie weiß genau, wo sie jedes einzelne Exemplar herbekommen hat.

Benutzt wird davon aber nichts. Für Kaffee hat die gelernte Krankenschwester eine Kaffeemaschine. Auch die Suppenschüsseln dienen der Zierde. „So etwas gibt es heute überhaupt nicht mehr“, sagt Anselma Schaldach. Regelmäßig werden ihre Schätze abgestaubt oder kommen in die Spülmaschine. Zum Glück ist bisher alles heilgeblieben. Ihr Mann Siegfried macht sich manchmal ein wenig lustig, denn er kann den Kaffeekannen nicht so viel abgewinnen. Für ihn kommt es auf den Inhalt an und der sollte möglich stark, schwarz und heiß sein.

Kannen waren schon im Heimatmuseum Luckenwalde zusehen

Einen Teil ihrer Sammlung zeigte die Trebbinerin bereits im Luckenwalder Heimatmuseum unter dem Motto „Sammelsurium“. Dort waren ihre Kannen zusammen mit Briefmarken, Waagen, Teddybären, Streichholzschachteln und Zündhölzern zu sehen. Inzwischen könnte sie allein mit ihrer Sammlung eine Ausstellung bestücken – oder auch zusammen mit ihrem Mann, der für seine Modellbau-Türme bekannt ist.

Von Margrit Hahn

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