Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Trennung nach 300 Jahren im Familienbesitz
Lokales Teltow-Fläming Trennung nach 300 Jahren im Familienbesitz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:30 22.05.2015
Wilhelm K.H. Schmidt (l.) überreicht den Schlüssel des Eckhauses im Hintergrund symbolisch an Sandra Lerke (M.), Christiane Schmidt sowie Hannes und René Lerke (v.r.) freuen sich mit. Quelle: Andreas Staindl
Anzeige
Dahme

Zwölf Generationen lang war es im Familienbesitz. Jetzt wechselt eines der ältesten Häuser in Dahme den Besitzer. Wilhelm K. H. Schmidt hat den Schlüssel an die neuen Eigentümer Sandra und René Lerke kürzlich symbolisch überreicht.

Das Grundstück mit Wohn- und Geschäftshaus am Töpfermarkt, Rudolf-Breitscheid-Straße 20, hat eine mehr als 300 Jahre lange Geschichte und bewegende Vergangenheit, wie Schmidt sagt: „Mir fällt es nicht leicht, Abschied zu nehmen. Ade liebes Haus.“ Er war der langjährige Verwalter, seine Frau Christiane und Bernd Rändel waren die Eigentümer. Schmidts wohnen inzwischen in Premnitz, können sich aus der Entfernung nicht so intensiv um das Objekt in Dahme kümmern wie sie sagen.

Die Arbeit hatte sie vom Fläming in das Havelland gezogen. Schmidt ist gelernter Tuchmacher – einer der letzten seiner Zunft in Dahme. Seine Frau stammt aus dem Wohn- und Geschäftshaus am Töpfermarkt. Ihr Opa Erich Wünsch hatte zu DDR-Zeiten eine Autowerkstatt auf dem Eckgrundstück betrieben. Ein Schriftzug an der Fassade erinnert daran.

Während der vergangenen 15 Jahre wurde das Gebäude vermietet. Drei Mietwohnungen und ein Ladengeschäft befinden sich im Objekt. Das soll auch so bleiben. Zuletzt wurden die Geschäftsräume als Friseursalon genutzt. „Mit der Geschäftsaufgabe des Friseurs vor etwa zwei Jahren stellte sich für uns die Frage, wie wir weiter mit dem Haus umgehen“, sagt Schmidt. Sandra Lerke hat früher schon in dem Friseursalon gearbeitet. Inzwischen führt sie einen eigenen Salon in Dahme, den sie in die Rudolf-Breitscheid-Straße 20 verlegen will.

Besuch der Landrätin

Die Spitzen der Kreisverwaltung besichtigen am Mittwoch die Stadt Dahme bei einem Informations- und Arbeitsbesuch.

Bei einem Stadtrundgang am Vormittag werden die Kulturherberge in der einstigen Klosterkirche, der Feuerwehr-Neubau, die Oberschule und die Schlossruine sowie der Tierpark besucht.

Nachmittags geht es zum Freibad, zur B102-Baustelle, zur Firma Schoepe-Display sowie zur Postsäule nach Illmersdorf und zum Gutshaus Petkus.

Das Haus wurde in den 1990er Jahren umfangreich saniert, sagt der Verwalter. Lerkes wollen es vor ihrem Einzug modernisieren. Ob die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können, hängt auch davon ab, wie schnell die Immobilie in ihren Besitz übergeht. Der Notarvertrag soll demnächst unterschrieben werden, sagten Verkäufer und Käufer.

Von Andreas Staindl

Teltow-Fläming Anwohner in Luckenwalde können auf Ende der Holper-Fahrbahn hoffen - Vitalkur für Mehlsdorfer Straße

Die Mehlsdorfer Straße in Luckenwalde ist in schlechtem Zustand. Frühestens im Jahr 2016 soll sie aber saniert werden. Dafür will die Stadt mehr als 250 000 Euro in die Hand nehmen. Die Planungen wurden jetzt vorgestellt.

21.05.2015

Gefängniswärter haben dem 27-Jährigen, der am Wochenende in seiner Zelle der Haftanstalt Heidering ein Feuer gelegt hat, mit ihrer Rettungsaktion vermutlich das Leben gerettet. Der Mann hatte sich angezündet und hat schwer verletzt überlebt. Kritik, dass in den Gefängniszellen keine Rauchmelder installiert sind, will man bei der JVA nicht gelten lassen. Dafür gibt es bestimmte Gründe.

21.05.2015
Polizei Teltow-Fläming: Polizeibericht vom 18. Mai - Möbel-Lkw bei Märkisch-Wilmersdorf in Flammen

Trebbin: Mit Knüppel auf Polizisten losgegangen +++ Ludwigsfelde: Transporterfahrer mit 1,3 Promille auf der Autobahn +++ Zossen: 50 Reifensätze gestohlen +++ Luckenwalde: 40-Jähriger beim Diebstahl erwischt +++ Heinersdorf: Unfall nach Niesattacke +++ Saalow: Mutmaßlicher Einbrecher gesucht

18.05.2015
Anzeige