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Trickdiebe legen Bistro-Bedienung rein

Altes Lager Trickdiebe legen Bistro-Bedienung rein

Trickdiebe haben in einem Bistro in Altes Lager zugeschlagen. Am Dienstag gaben zwei Frauen – wahrscheinlich Rumäninnen – dort vor, Getränke zu bestellen. Sie stritten mit der Bedienung, stahlen im Gewusel Geld und ein Handy und flüchteten. Aber als die Polizei sie kurz darauf kontrollierte, konnte das Diebesgut nicht gefunden werden.

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Trickdiebe haben ein Handy in Altes Lager gestohlen.

Quelle: Michael Hübner

Altes Lager. Schock für die Bedienung im „Kleinen Café“ in Altes Lager: Am Dienstagnachmittag wurde sie von einem Trickdieb-Trio auf übelste Weise hereingelegt.

Bedienung in Gespräch verwickelt und abgelenkt

Wie Geschäftsinhaber Thomas Niessen berichtet, kamen gegen 16 Uhr zwei Frauen – offensichtlich südosteuropäischer Herkunft und der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig – ins Bistro und verwickelten die Bedienung am Tresen in ein Gespräch. Sie regten sich immer mehr auf und sollen die Bedienung sogar beschimpft und bedroht haben. Dann bestellten sie Getränke und bezahlten mit einem 100-Euro-Schein.

Als sie das Wechselgeld erhielten, stritten die Frauen wieder lautstark mit der Bedienung. Diese ließ sich schließlich darauf ein, die Getränke zurückzunehmen und die 100 Euro wieder auszuzahlen. Das Gewusel nutzten die Täterinnen dazu, 50 Euro vom Wechselgeld einzubehalten und ein Handy zu stehlen.

Flucht in Berliner Volvo

Sie verließen das Café und stiegen zu einem Mann in einen Volvo mit Berliner Kennzeichen. Wenig später fiel der Diebstahl auf. „Ich bin dann hinterhergefahren“, berichtet Thomas Niessen. An einer Ampelkreuzung in Jüterbog hielt er neben dem Volvo und wollte das Trio stellen. „Ich hatte aber einen Stau verursacht und als die Ampel Grün wurde, fuhren die drei weg.“

Polizei findet die Beute nicht

Er notierte sich das Kennzeichen, so dass eine Polizeistreife das Auto auf der B101 zwischen Kloster Zinna und Luckenwalde stoppen konnte. Wie Polizeisprecher Axel Schugardt der MAZ sagte, haben die Beamten den Wagen kontrolliert und alle drei Personen gründlich durchsucht: „Es wurde kein Diebesgut gefunden.“ Die drei Personen waren keine Asylbewerber, wie zunächst vermutet, sondern ein Deutscher mit Wohnsitz in Berlin und zwei Rumäninnen. Da ihnen nichts nachgewiesen werden konnte, konnten sie weiterfahren.

Die Schadenshöhe wird mit 650 Euro angegeben. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Café für zwei Wochen geschlossen

Thomas Niessen ist wütend – nicht nur über die Erfolglosigkeit der Polizei, sondern vor allem auch über so viel Dreistigkeit bei den Tätern. Er hat seinen Mitarbeitern nun eine Woche freigegeben, um den Vorfall zu verarbeiten. Das „Kleine Café“ in Altes Lager öffnet wieder am 29. August. „Aber nur für ,nette Leute’“, sagt Thomas Niessen.

Von Alexander Engels

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