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Trockener und windgeschützter Unterstand

Woltersdorf Trockener und windgeschützter Unterstand

In der Berliner Chaussee in Woltersdorf entstehen zwei neue Bushaltestellen, eine ist bereits fertig gestellt. In Stülpe ist in der Ließener Straße eine weitere geplant. Die fehlenden Scheiben auf Grund von Sachbeschädigungen sollen im Frühjahr erneuert werden.

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Eine Bushaltestelle in der Berliner Chaussee in Woltersdorf ist fertig gestellt. Mit dem Bau der zweiten wird begonnen, sobald es frostfrei ist.

Quelle: Margrit Hahn

Woltersdorf. Die erste Bushaltestelle in der Berliner Chaussee in Woltersdorf ist fertig gestellt. Ende Oktober wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Jetzt erledigen Heiko Eisenhuth und René Kieburg die Pflasterarbeiten. Insgesamt lässt sich die Gemeinde Nuthe-Urstromtal den Bau der beiden Wartehäuschen sowie den Abriss der alten Betonunterstände 55 000 Euro kosten.

Bei Kontrollen wurde festgestellt, dass sich die Haltestellen in beiden Fahrtrichtungen in desolatem Zustand befinden. Eine Instandsetzung war zu unwirtschaftlich. Besonders die Unterstände waren baufällig. Bereits im August 2015 wurde beim Wirtschaftsförderungsamt des Landkreises Teltow-Fläming die Erneuerung der Bushaltestellen in Woltersdorf beantragt. Es folgten zwei Zuwendungsbescheide. Bis August 2016 hatten die in Frage kommenden Unternehmen die Möglichkeit, ihr Angebot abzugeben. Den Zuschlag erhielt die Firma Kober aus Frankenfelde.

Neues Buswarthäuschen kommt auch in Stülpe

Die Bauarbeiten auf der gegenüberliegenden Seite beginnen, sobald es frostfrei ist. „Die Bushaltestelle wird so eingepasst, dass sie in die vorhandene Wohnbebauung passt“, sagt Bernd Wendlandt von der Gemeindeverwaltung. Demnächst folgt auch in Stülpe in der Ließener Straße der Bau eines neuen Buswartehäuschens.

Mit der Erneuerung der Scheiben der Bushaltestellen in Jänickendorf, Gottow, Stülpe und Lynow dauert es noch. Zum einen sind die Ermittlungen der Polizei noch nicht abgeschlossen, zum anderen wird überlegt, die Glasscheiben durch andere Materialien zu ersetzen. Der Gemeinde war im vergangenen Jahr aufgrund der Sachbeschädigungen ein Schaden von mehr als 10 000 Euro entstanden.

Keine Spur zu den Tätern

Wie Axel Schugardt von der Pressestelle der Polizeidirektion West auf MAZ-Anfrage mitteilt, gibt es bisher keine heiße Spur zu den Tätern. Zwischen dem 6. und 20. Dezember 2016 waren in den genannten Orten immer wieder Scheiben der Wartehäuschen eingeschlagen worden. Der oder die Täter hatten sich immer nur eine Scheibe ausgesucht und später dann auch die zweite zerstört. Die Taten ereigneten sich hauptsächlich über Nacht, in einigen Fällen auch in den Vormittagsstunden. Die Polizei bittet nach wie vor darum, dass sich mögliche Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, melden. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Teltow-Fläming unter Telefon 0 33 71/60 00 entgegen.

Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal hat zur Ergreifung der Täter eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro in Aussicht gestellt. Wie Monika Nestler (Linke), Bürgermeisterin von Nuthe-Urstromtal sagt, handelt es sich bei der Ausstattung der Haltestellen um Steuergelder.

Von Margrit Hahn

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