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Trubel am Feldbahngleis

Kinderfest des Fördervereins Kloster Zinna Trubel am Feldbahngleis

Zum vierten Mal fand am Sonnabend das Kinderfest des Fördervereins Kloster Zinna auf dem Gelände der Gartenfeldbahn von Jürgen Linek in Jüterbog statt. Aus dem ganzen Umland kamen Eltern und Großeltern mit ihren Zöglingen.

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Die Gartenfeldbahn von Jürgen Linek fuhr Runde um Runde über das Gelände in Jüterbog.

Quelle: Fotos: Iris Krüger (3)

Jüterbog. „Alles einsteigen bitte!“ Jürgen Linek gibt das Signal und die Gartenfeldbahn rollt los. Voll besetzt dreht sie eine Runde nach der anderen – der Andrang reißt nicht ab. Grund dafür ist das Kinderfest, zu dem der Förderverein Kloster Zinna für den Samstagnachmittag eingeladen hatte.

„Vor einigen Jahren haben wir überlegt, was wir für Kinder und junge Familien aus der Region auf die Beine stellen könnten“, erzählt der Vereinsvorsitzende Dietmar Köpke. Man wollte alle Generationen bei einem Fest zusammenführen. „Auf der Suche nach einem Standort sind wir auf Lineks Gartenfeldbahn in Jüterbog gekommen“, sagt er, „das Terrain ist ideal, weil es umzäunt ist. Kinder können spielen und die Eltern und Großeltern gleichzeitig bei einer Tasse Kaffee entspannen.“

Inzwischen ist es das vierte Mal, dass das Fest gefeiert wird. Die Vorbereitungen beginnen bereits vier Monate im Voraus. Da werden viele Ideen gesammelt, damit keine Langeweile aufkommen kann. Daher hatten die Vereinsmitglieder jede Menge Spiele vorbereitet. So konnte man sich am Samstag beim Kegeln, Zielwerfen oder Schraubenweitwurf ausprobieren. Eine Hüpfburg, ein Schmink- und ein Bastelstand sorgten für weitere Abwechslung. Alle Stände wurden von den Vereinsmitgliedern betreut, auch für die Versorgung waren sie zuständig.

„Gemeinsame Identitäten“

MAZ: Herr Köpke, wie lange gibt es den Verein bereits und welchen Aufgaben widmet er sich?
Dietmar Köpke: Uns gibt es jetzt seit dem Jahr 1994 in Kloster Zinna. Wir unterstützen in erster Linie den Erhalt der historischen Stätten und deren Nutzung. Weiterhin fördern wir die Pflege von Traditionen sowie kulturelle und sportliche Veranstaltungen. Außerdem organisieren wir Kinderfeste, Wanderungen und Vorträge. Als gemeinnütziger Verein haben wir ein Interesse an der Förderung von Kultur, Tourismus und Geschichtsverständnis in Kloster Zinna und den ehemaligen Klosterdörfern. Dabei führen wir die Ortsteile der Stadt Jüterbog, genauer gesagt Kloster Zinna, Grüna, Neuhof und Werder, zusammen und pflegen gemeinsame Identitäten.

Welches Projekt ist aktuell?
Köpke: Wir kämpfen für den Erhalt der „Kloster-Spirituosen“. Wir haben Gespräche zwischen der Stadt und dem Betreiber angestoßen. Weiterhin erklärten sich sechs Mitglieder des Vereins bereit, die fehlende Stelle im Verkaufsshop bis Ende des Jahres stundenweise zu besetzen. Bis dahin wird hoffentlich eine positive Lösung für den Erhalt gefunden sein.

Wie viele Mitglieder haben Sie?
Köpke: Im Förderverein engagieren sich rund 30 Mitglieder, von denen einige auch außerhalb unserer Region ansässig sind.

Wie sieht es mit Zuwachs aus?
Köpke: Wir freuen uns stets auf neue Mitglieder, aber auch auf jeden anderen, der uns – gern auch projektbezogen – mit Tatkraft, neuen Ideen oder finanziellen Mitteln unterstützen möchte.

Eines der vielen Kinder, die total begeistert auf dem Fest herumtollten, war Helge Fromm. Der Siebenjährige aus Chemnitz und seine Schwester Lotte machen derzeit bei ihren Großeltern in Seehausen Ferien. „Da muss man schauen, was man den beiden so als Freizeitspaß anbieten kann“, sagt Oma Brunhilde. „Von dem Kinderfest haben wir in der Zeitung gelesen. Und auch das Schild auf der Straße ist uns aufgefallen,“ fügt sie hinzu. Helge und Lotte waren bisher noch nicht bei Lineks zu Gast und daher umso begeisterter, einmal mit der großen Gartenfeldbahn mitfahren zu dürfen.

Natürlich wurden auch alle anderen kindgerechten Angebote ausprobiert. So ließ sich Helge am Schminktisch eine große grüne Raupe auf das Gesicht malen. Warum denn eine Raupe? „Weil wir gerade das Thema Schmetterlinge in der Schule hatten!“ Aber am besten fand der Siebenjährige natürlich die Feldbahn.

„Wir wären schon allein deswegen einmal hergekommen“, sagt Großmutter Brunhilde. Doch mit dem Kinderfest lohnte sich die Tour gleich doppelt. „Es ist einfach super, mit welchen einfachen Mitteln man die Kinder lange beschäftigen kann. Das sind gute Anregungen, falls man bei uns im Dorf ähnliche Feierlichkeiten plant“, schwärmte sie.

Kontakt: Förderverein Kloster Zinna,  0 33 72/40 46 21, E-Mail: foerderverein.kloster-zinna@web.de

Von Iris Krüger

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