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Teltow-Fläming Turbinentester MTU im Höhenflug
Lokales Teltow-Fläming Turbinentester MTU im Höhenflug
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00:18 07.03.2016
Lorenz Howard (MTU Ludwigsfelde) an einem CF34-Triebwerk. Quelle: MTU
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Ludwigsfelde

Zu den Umsatz- und Gewinnrekorden des Münchener Konzerns MTU für 2015 trägt nach Turbulenzen und Auftragsrückgängen zurückliegender Jahre jetzt auch wieder das Ludwigsfelder Werk bei. Das sagte auf MAZ-Nachfrage MTU-Sprecherin Melanie Wolf in München.

Von 500 auf 700 Mitarbeiter gewachsen

Vor allem beim Triebwerk CF34, mit dem Geschäftsreiseflugzeuge und Regionaljets fliegen, hatte es Einbrüche bei den Instandsetzungsaufträgen gegeben. Die waren so groß, dass die Belegschaft reduziert werden musste. Ende 2013 war die MTU-Belegschaft mit 500 Mitarbeitern angegeben worden. Inzwischen seien es einschließlich Azubis und Werkstudenten wieder 700, erklärt die Sprecherin, es sei sogar „ein leichter Aufbau des Personals“ avisiert.

Grund dafür sei unter anderem, dass es im Segment der Triebwerksklasse CF34 nicht nur eine stabile Auftragslage gebe, „sondern sogar wieder Zuwächse“, sagt Wolf. Ebenso seien die Ludwigsfelder Geschäfte im Bereich der Instandsetzung und Wartung von Industriegasturbinen und die mit dem kanadischen Partner Pratt & Whitney stabil. Im gesamten Werk Ludwigsfelde wird derzeit zweischichtig gearbeitet, auch auf den Prüfständen.

MTU-Konzern mit Umsatzrekord 2015

Die MTU Aero Engines AG hatte das Geschäftsjahr 2015 mit dem Umsatzrekord von 4,4 Milliarden Euro und der Gewinn-Höchstmarke von 307 Millionen Euro abgeschlossen. Das waren gegenüber dem Rekordjahr 2014 noch einmal Steigerungen um 15 beziehungsweise 21 Prozent. Detaillierte Angaben zu einzelnen Standorten würden grundsätzlich nicht gegeben, so die Sprecherin. Mit dem vorgelegten Jahresabschluss sei die im Sommer vorigen Jahres schon nach oben angepasste Prognose mit noch einmal um jeweils zehn Millionen Euro deutlich übertroffen worden, so der MTU-Vorstandsvorsitzende Reiner Winkler.

Einzigartiger Prüfstand fürs A400M-Triebwerke

Die spektakulärste Montage – die des Triebwerks TP 400 für den Militärtransporter A 400M – mit etwa 20 Arbeitskräften hatte die Konzernzentrale nach München verlagert. Die Gründe dafür, so hieß es damals, seien die vormalige Bundeswehr-Umstrukturierung und Auftragseinbrüche in München gewesen, die kompensiert werden sollten. Dennoch muss jedes einzelne fertige Triebwerk für einen Militär-Airbus in Ludwigsfelde Station machen: Dort steht der weltweit einzige Serien-Prüfstand für das 11 000 PS starke Triebwerk TP400-D6. Mit jeweils vier dieser Antriebe fliegt ein A400M.

Außerdem haben die Ludwigsfelder Triebwerksmonteure auf ihrem Gelände im Industriepark West den europaweit einzigen Prüfstand für die Industriegasturbine vom Typ LM 6000. Dieses Aggregat kommt bei Energieerzeugern und der Marine, bei Betreibern von Erdölplattformen und Kompressorstationen zum Einsatz, sowohl On-shore als auch Off-shore, also auf Festland und dem Meer.

Auch der Ausblick für 2016 verspricht Erfolg für den Münchener Konzern. In einer Presseerklärung heißt es: „Die MTU profitiert davon, dass Flugzeughersteller hohe Auftragsbestände für Modelle haben, an deren Triebwerken das Unternehmen beteiligt ist.“ Darüber hinaus würde Antrieben, die im Instandhaltungsportfolio der MTU sind, ein überdurchschnittliches Wachstum bescheinigt.

Von Jutta Abromeit

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