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Teltow-Fläming Baustellenparty mit Bier aus Sonnenkraft
Lokales Teltow-Fläming Baustellenparty mit Bier aus Sonnenkraft
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00:27 30.03.2018
In der Turmklause geht es vorwärts: Die T-Shirts sind schon lange fertig. Seit Dezember liegt auch die Baugenehmigung vor. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Ab August soll wieder Luckenwalder Bier fließen – da sind die Bauherren Torsten Kutzner, Axel Schulz und Mathias Gaffke zuversichtlich, wenn sie von ihrer Turmklause sprechen.

„Auf das schlechte Wetter und die Kälte der vergangenen Tage hätten wir aber gern verzichtet“, sagt Maschinenbauingenieur Mathias Gaffke.

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Im Januar 2017 besuchte MAZ-Redakteurin Margrit Hahn die drai Bauherren zum ersten Mal auf ihrer Baustelle.

Baugenehmigung kam endlich im Dezember

Da die Baugenehmigung erst im Dezember erteilt wurde, beträgt die reine Bauzeit bisher nur drei Monate. In jeder freien Minute wurde gewerkelt. Oft haben Familie und Freunde geholfen. Einige Facharbeiten wurden an Unternehmen der Region vergeben.

„Wir wollen jetzt erst einmal einen Raum fertigstellen und uns mit einer Baustellenparty am Luckenwalder Kneipenfest beteiligen“, berichtet Gaffke.

Baustellenparty zur Kneipennacht am 14. April

Für interessierte Luckenwalder eine gute Gelegenheit, am 14. April mit den drei Bauherren ins Gespräch zu kommen und das hauseigene Bier, das derzeit noch auswärts gebraut wird, zu probieren.

„Auf den Kamin müssen wir noch verzichten aber Heizung und Lampen sollten funktionieren“, sagt Gaffke.

Turmklause in Luckenwalde wird wieder hergerichtet Bauherren sind Mathias Gaffke, Axel Schulz, Torsten Kutzner (v.l.) Quelle: Margrit Hahn

„Wir brauen mit der Sonne“

Die Bautätigkeit in der Turmklause zieht sich durch alle Räume. Die Brauanlage soll im Mai fertig sein. Dafür wird eine Wand durch eine Scheibe ersetzt. So können die Gäste vom Biergarten aus zuschauen , wie aus Hopfen und Malz leckeres Bier entsteht.

„Wir brauen mit der Sonne“, erklärt Mathias Gaffke. Dafür werden Solaranlagen auf das Dach montiert. Eine weitere Besonderheit ist der Kältespeicher. Es wird auf natürliche Kältemittel gesetzt. Auch die fünf Hotelzimmer nehmen allmählich Gestalt an.

Mehr zum Thema:

> Alte Turmklause wird Erlebnisgaststätte

> Außer Bier läuft nichts: Warten auf die Baugenehmigung

Die nächste große Fete soll dann im August die Eröffnung sein. „Ursprünglich wollten wir nur eine Art Schaubrauerei eröffnen. Dann haben wir uns überlegt, dass ein Imbiss zum Bier ideal wäre und jetzt haben wir sogar einen guten Koch gefunden, der bereits beim Kneipenfest mitmischen wird“, sagt der Luckenwalder Tischlermeister Torsten Kutzner.

Der Koch hatte auch bei der Ausstattung der Küche Mitspracherecht. Nach Ostern wird sie eingebaut. „Vorher müssen aber noch die Fliesen verlegt werden“, kündigt Gaffke an.

Böse Überraschungen bei der Sanierung

Die befreundeten Judokas aus Luckenwalde und Ludwigsfelde haben in den vergangenen Wochen so viele Überraschungen mit dem alten Bauwerk erlebt, dass sie kaum noch eine Hiobsbotschaft aus der Fassung bringt. Es mussten Träger versetzt, Mauern verändert und durchgefaulte Decken erneuert werden.

Der Arbeitsplan für die nächsten Wochen ist mehr als umfangreich. Deshalb haben die Männer auch überlegt, ob sie sich überhaupt an der Kneipennacht beteiligen sollten. Doch da es immer wieder Nachfragen gibt, wie es denn mit der einst so beliebten HO-Gaststätte vorangeht, laden sie die Luckenwalder und ihre Gäste zur Baustellenparty mit der Band „Jahrhundertplan“ in die Baruther Straße 21 ein.

Inzwischen gibt es auch etliche Anfragen von Luckenwaldern, die in der Turmklause private Feiern ausrichten wollen. Allerdings werden die Bauherren erst abwarten, bis die Bauarbeiten weitestgehend abgeschlossen sind. 20 Jahre stand die Turmklause leer. „Wir hoffen, dass sie von den Luckenwaldern gut angenommen wird“, sagt Gaffke.

Von Margrit Hahn

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