Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Turmkobold treibt sein Unwesen

Filmpremiere in Luckenwalde Turmkobold treibt sein Unwesen

Der Film für die Sage vom Luckenwalder Turmkobold Piereluth hatte am Mittwochabend Premiere im Rathaus. Mitglieder des Heimatvereins haben den Streifen gedreht, der die Streiche eines Kobolds zeigt, der vor Jahrhunderten im Luckenwalder Marktturm hauste.

Voriger Artikel
Zwei Frauen nach Crash schwer verletzt
Nächster Artikel
Warum der Ex-Landrat nachzahlen muss

Doris Ullrich (2.v.r.) bedankt sich bei den Hauptdarstellern.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Premierenstimmung im Luckenwalder Rathaus am Mittwochabend: Erstmals wurde der Film über den Luckenwalder Kobold Piereluth gezeigt. Die Idee für diesen Film stammt von Doris Ullrich. Sie ist nicht nur die Projektleiterin, sondern spielte im Film auch selbst mit. Für ihre langjährige Projektarbeit wurde sie in dieser Woche anlässlich des internationalen Tags des Ehrenamtes im Kreishaus geehrt.

Bei den Darstellern für den Film „Ein Kobold im Turm“ handelt es sich um Vereinsmitglieder der Luckenwalder Heimatfreunde, die in den vergangenen Jahren auch schon „Märker und Berliner“ aufgeführt haben. Es sind aber auch Mädchen und Jungen der Jahn-Grundschule sowie Schüler vom Kurs „Darstellendes Spiel“ aus dem Gymnasium dabei.

Drehen im Regen

Den Premierenabend nutzte Doris Ullrich nicht nur dazu, den Film zu präsentieren, sondern auch, um sich bei allen Mitwirkenden zu bedanken. „Ich denke, uns ist hier ein schönes Filmchen gelungen“, sagte sie erfreut. Dabei waren die Drehbedingungen nicht optimal. „Wir hatten absolutes Mistwetter“, erinnert sie sich. Die Schüler seien morgens im Regen von der Schule zur Stellprobe zum Alhambra gelaufen und abends als es dunkel war noch einmal zum Dreh mit ihren Eltern zum Luckenwalder Markt gekommen. „Schließlich ist es eine Nachtwächtergeschichte, da sollte es dunkel sein “, sagte Doris Ullrich.

Die Geschichte soll sich vor 300 Jahren in und um Luckenwalde zugetragen haben. Der ehemalige Schulrat und Heimatforscher Emil Koitz hatte im vergangenen Jahrhundert Sagen aus Luckenwalde aufgespürt und war dabei auch auf den Kobold Piereluth gestoßen, der im Luckenwalder Marktturm zu Hause gewesen sein soll.

Kameramann Kevin Woithe hat gute Arbeit geleistet. Er hat die Streiche des Kobolds (gespielt von Kathrin Woischnik), die Geschichte der Großmutter (Doris Ullrich) und des Nachtwächters Balthasar (Rolf Danzmann) gut eingefangen. Gedreht wurde im Haus Markt 12a, in der Baruther Straße, im Elsthal und im Blankenseer Bauernmuseum.

Film wird zum Weihnachtsmarkt gezeigt

Der Film ist während des Weihnachtsmarktes an diesem Wochenende zu sehen. Das passt sehr gut, denn die ersten Szenen entstanden genau vor einem Jahr auch auf dem Luckenwalder Weihnachtsmarkt. „Die Luckenwalder Sagengestalt Piereluth ist der Stoff, aus dem ein Filmtraum ist“, sagte Bürgermeisterin Elisabeth-Herzog-von der Heide (SPD) anlässlich der Premiere und forderte die Bürger auf: „Lassen Sie sich verzaubern bei der Filmvorführung im Rathaussaal. Sie werden eine hinreißende Geschichte voller wunderbarer Ideen und Effekte erleben und unter den Schauspielern ganz viele Luckenwalder Gesichter entdecken.“

Von Margrit Hahn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg