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Turnhalle saniert – Solaranlage installiert

Stadt Jüterbog investiert in Sonnenstrom Turnhalle saniert – Solaranlage installiert

Die seit dem Sommer dauernde Sanierung der Turnhalle an der Lindengrundschule Jüterbog soll in sechs Wochen abgeschlossen sein. Auf dem Dach der Halle hat die Stadt eine Solaranlage installieren lassen. 40 Module produzieren mehr als 9000 Kilowattstunden Strom pro Jahr für die Schule, die Turnhalle, die Kita und den Hort.

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Bürgermeister Arne Raue und das mit einer Photovoltaikanlage bestückte Dach der Lindenturnhalle.

Quelle: Martina Burghardt

Jüterbog. Die Komplettsanierung der Turnhalle an der Linden-Grundschule Jüterbog steht kurz vor dem Abschluss. Zum Jahreswechsel soll alles fertig sein. Zurzeit sind mehrere Firmen gleichzeitig in, an und auf der Halle beschäftigt, gestern waren es die Mitarbeiter von fünf Handwerksbetrieben.

Bemerkenswert an der 1,1 Millionen Euro teuren Sanierung ist das Dach. Dort wurde die erste stadteigene Photovoltaikanlage installiert. Die 40 Module werden im Jahr mindestens 9000 Kilowattstunden Strom produzieren und damit sowohl die Lindenschule als auch die Turnhalle, den Hort und die Evangelische Kindertagesstätte versorgen. Überschüssige Energie, die zum Beispiel an Wochenenden oder Feiertagen anfällt, soll in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und Einnahmen erwirtschaften. Bürgermeister Arne Raue (parteilos) lobte am Dienstag die gute Zusammenarbeit mit der Firma Fläming-Solar aus Kloster Zinna, die seit zehn Jahren in der Region Solaranlagen baut. „Auf die Firmen aus der Region ist Verlass“, sagte er.

Auch auf anderen städtischen Gebäuden gibt es bereits Solaranlagen, so auf dem Dach des Kreativgebäudes der Wiesenoberschule und auf dem des Bauhofs. Diese Flächen sind allerdings verpachtet, die Stadt kann lediglich den günstigeren Sonnenstrom in beiden Einrichtungen nutzen. Bereits im Bau ist die Solaranlage auf dem Dach der Kita „Spiel mit“, die derzeit saniert wird.

Die entkernte Tunrhalle im Sommer

Die entkernte Tunrhalle im Sommer ...

Quelle: Martina Burghardt

Der Umbau der Linden-Turnhalle soll unter anderem über einen KfW-Kredit finanziert werden. Die Solaranlage hilft in dem Fall nicht nur beim Einsparen von Energie, sondern auch von Geld. Ein Teil des von der KfW-Bank gewährten Tilgungszuschusses in Höhe von 24 000 Euro reicht aus, um die Kosten für die Solaranlage vollständig zu decken. In Zukunft soll bei allen Bauprojekten der Stadt Jüterbog die Nutzung

... und die fast fertiggestellte Halle.

Quelle: Martina Burghardt

regenerativer Energiequellen intensiver geprüft werden. Die Entscheidung für die Anlage auf dem Dach der Turnhalle war bei der ersten Baubesprechung gefallen. Aus bautechnischen Gründen wurde darauf verzichtet, die gesamte Fläche mit Modulen zu belegen. Das Dach besteht aus Spannbeton, und niemand weiß, ob das Material einer größeren Belastung standhält.

Bis die Schüler und Vereinssportler die Turnhalle wieder nutzen können, sind sie auf andere Sportstätten angewiesen. Der Schulsport findet während der Bauphase hauptsächlich in der Halle der benachbarten Kastanienschule statt. Die Stadt hat dafür eine Vereinbarung mit dem Kreis getroffen und zahlt für die Benutzung der Halle wöchentlich im Durchschnitt 150 Euro für 21 Unterrichtsstunden. Abgerechnet wird die tatsächliche Nutzung. Mit dieser Lösung und der Zusammenarbeit mit dem Kreis sind sowohl der Bürgermeister als auch die zuständige Sachgebietsleiterin Jutta Tukai sehr zufrieden.

Von Martina Burghardt

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