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Überholmanöver und Überraschungsmomente

Tour Baruth-Mongolei Überholmanöver und Überraschungsmomente

Der Rettungswagen-Konvoi von Baruth nach Murun hat die ersten Etappen problemlos gemeistert. Die Hotels sorgen vor allem für Überraschungen: Mal sind die Zimmer schon vergeben, mal schlafen die Fahrer auf Sofas. Polen, Litauen und Lettland sind durchquert, am Montag ging es nach Russland.

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Die Fahrer wollen ihrem Krankenwagen einen Namen geben.

Quelle: Privat

Baruth. Die Baruther Rettungswagen-Kolonne ist bislang ohne größere Probleme oder Zwischenfälle unterwegs nach Murun in der Mongolei. Drei ausrangierte Fahrzeuge will die Baruther Delegation um Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) der Partnerstadt am Mittwoch nächster Woche übergeben.

Nach dem Start am Sonnabend ging es relativ reibungslos durch Polen. Davon berichten die Tour-Teilnehmer auf ihrer Facebook-Seite „Mit Blaulicht in die Mongolei“. Mit einem Handicap hatten sie aber schon am ersten Abend zu kämpfen: Das Hotel in Mikolajki hatte ihre reservierten Zimmer schon weitervermietet. „Wir mussten nach 760 Kilometer Fahrt gegen 23 Uhr eine andere Unterkunft finden“, berichtet Kathi Groth. Auch ein kurzer Werkstatt-Stopp war am ersten Tag nötig.

Am Sonntag führte die Tour weiter bis ins Baltikum. Nach 1000 Kilometern kam der Tross am Sonntag in Kaunas (Litauen) an. „Unser kleiner Krankenwagen schlägt sich so tapfer, dass wir beschlossen haben, ihm einen Namen zu geben“, schreibt Ronny Rohland. Der Ludwigsfelder ist so etwas wie der Pressesprecher der Gruppe. Vorschläge für einen Krankenwagen-Namen können auf Facebook abgegeben werden.

Nächstes Ziel: Russische Grenze

Am Sonntagabend erreichte die Gruppe Rezekne (Lettland). Während die Fahrzeuge ruhig laufen, sorgte wieder ein Hotel für Überraschungen. „Ich fühle mich an das FDGB-Ferienheim aus meiner Kindheit erinnert“, schreibt Rohland der MAZ. Man schlief auf Sofas und deckte sich mit Laken zu.

Ziel für den Montag war, die russische Grenze zu passieren und dann bis Moskau zu kommen – etwa 700 Kilometer Fahrt. „Wir haben alles mögliche vorbereitet für den russischen Zoll inklusive Begleitschreiben“, so Rohland weiter, „Visa für Russland sind schon recht aufwendig gewesen. Wir hoffen, dass es keine Probleme gibt und die Wartezeit moderat bleibt.“ Für die Verständigung ist Pjotre Todanicki mit dabei, der aus der Ukraine stammt.

Fahrer wechseln sich ab

Das Fahren gestaltet sich offenbar entspannt. Am Lenkrad wechseln sich die Fahrer immer wieder ab, schreibt Rohland: „Lediglich das ständige und riskante Überholen von LKW auf einspurigen Straßen ist auf Dauer nervig.“ Der Zustand der Straßen in Polen und im Baltikum sei gut. „Da hat die EU sicher so einiges verbaut“, witzelt der Ludwigsfelder, „das wird sich in Russland sicher schneller ändern, als uns lieb ist.“

Noch etwas fiel den Tour-Teilnehmern auf: „Der Lebensstandard hier ist schon spürbar geringer und Armut sichtbar“, so Rohland. Der Spritpreis sei aber fast genauso hoch wie in Deutschland. „Die Menschen hier verdienen aber nur ein Viertel von dem, was wir in Deutschland verdienen.“

Von Alexander Engels

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