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Überraschung: Fiege stoppt Erweiterung

Rangsdorf Überraschung: Fiege stoppt Erweiterung

Über kaum ein Thema hat man in Rangsdorf so sehr diskutiert wie über die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets Am Spitzberg/ Theresenhof. Nun hat das Logistikunternehmen Fiege seine Vergrößerungspläne überraschend gestoppt. Zwischenzeitlich wollte man sich sogar ganz aus Rangsdorf zurückziehen.

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Fiege hat seine Erweiterung vorerst gestoppt.

Quelle: MAZ

Rangsdorf. Fiege hat die Ausbaupläne für das Gewerbegebiet Rangsdorf gestoppt. Das teilte das Unternehmen auf MAZ-Nachfrage mit. „Wir werden den Standort vorerst nicht erweitern“, heißt es in einer Pressemitteilung von Niederlassungsleiterin Susanne Pauli.

Hintergrund sei das veränderte Leistungsportfolio der Bestandskunden. Im Klartext: Dem Unternehmen ist ein Kunde weggebrochen. Somit soll der Standort in Ludwigsfelde bestehen bleiben, der geschlossen werden sollte, wenn sich Fiege in Rangsdorf vergrößert hätte.Weil sich der Shuttle-Verkehr zwischen beiden Standorten stark reduziert habe, fehlt das Hauptargument für die Erweiterung. Im kommenden Jahr will Fiege in Rangsdorf investieren. Ob es in Zukunft eine Erweiterung gibt, bleibt offen, heißt es. Zwischenzeitlich hatte das Unternehmen überlegt, sich ganz aus Rangsdorf zurückzuziehen.

Bürgermeister weiß nichts von einem endgültigen Erweiterungsstopp

Fiege arbeitet für mehrere Supermarktketten. Ein Teil der in Ludwigsfelde gelagerten Ware kommt mit dem Lkw nach Rangsdorf, wird dort kommissioniert und an die Kunden geliefert. Um diese Wege zu sparen, gibt es seit Jahren Pläne für die Erweiterung des Gewerbegebiets Theresenhof/Am Spitzberg um bis zu 40.000 Quadratmeter. Von einem endgültigen Aus der Planungen weiß Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) derzeit nichts. Die Schierstädtschen Erben, denen die Flächen gehören, beabsichtigen weiterhin, das Gewerbegebiet zu vergrößern. „Jetzt ist der Zeitdruck raus“, sagt Rocher. Ursprünglich sollte die Erweiterung in diesem Jahr fertig sein, doch es gab Widerstand von Bürgern und Gewerbetreibenden. Sie kritisierten die geplante Erschließung und warnten vor einer Zunahme des Verkehrs.

Von Christian Zielke

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