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Uhu Kolja und sein prominenter Patenonkel

Wildpark-Förderverein trauert um Achim Mentzel Uhu Kolja und sein prominenter Patenonkel

Achim Mentzel war der prominenteste Tierpate des Wildparks Johannismühle. Im Oktober 2014 lernte er den sibirischen Uhu Kolja in einer Flugschau kennen und lieben. Spontan schloss der sympathische Schlagersänger eine Patenschaft und damit den Vogel ab. An diesen Tag erinnert sich Anke Behrend, Vorsitzende des Wildpark-Fördervereins, noch ganz genau.

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Achim Mentzel und sein Paten-Uhu Kolja.

Quelle: Privat

Johannismühle. Der am Montag verstorbene Unterhaltungskünstler Achim Mentzel hatte in der Region Dahmeland-Fläming viele Auftritte – und einen ganz besonderen im Wildpark Johannismühle. Im Oktober 2014 übernahm der beliebte Schlagersänger die Patenschaft für den kleinen sibirischen Uhu Kolja.

Anke Behrend behält Mentzel „als netten und freundlichen Menschen“ in guter Erinnerung. Die in Blankenfelde-Mahlow lebende Vorsitzende des Wildpark-Fördervereins lernte Mentzel am 1.  Oktober 2014 am Rande einer Flugschau mit Kolja und anderen Vögeln kennen. „Da habe ich natürlich gleich ein bisschen Werbung für unsere Patentiere gemacht“, sagt die studierte Biologin. Spontan übernahm das sympathische Schwergewicht mit dem markanten Wuschelkopf die mit einer jährlichen Mindestspende von 60 Euro verbundene Patenschaft für Kolja. Mentzel durfte Kolja dann auch auf den mit einem Lederhandschuh geschützten Arm nehmen.

Der sibirische Uhu war am 4. April 2014 aus dem Ei geschlüpft. Damals wog das kleinste von vier Küken gerade mal 75 Gramm und bereitete den Tierpflegerinnen Janina Sperlich und Janine Radtke große Sorgen. Beide zogen den Jungvogel mit der Hand auf, fütterten Kolja stündlich mit Hühnerfleisch. Mittlerweile hat er sich prächtig entwickelt und zählt mit seinen Geschwistern Kascha und Maruscha zu den Attraktionen im Wildpark.

Der Tag, an dem Mentzel Tierpate wurde, „war leider die einzige Begegnung mit ihm“, bedauert Anke Behrend. Sie habe ihn zu den zwei Mal im Jahr stattfindenden Patentagen eingeladen. An diesen Sonntagen dürfen die Paten ihren Schützlingen näher als gewöhnliche Besucher sein. „Aber weil Achim Mentzel ein begehrter Künstler war, hatte er sonntags immer Auftritte und leider keine Zeit für uns.“ Doch habe er immer bei ihr angerufen und sich entschuldigt, dass er nicht kommen könne.

Einen Termin hatte Achim Mentzel rot im Kalender angestrichen. „Am 1. Mai 2017 feiert der Wildpark seinen 20. Geburtstag. Dann sollte er bei uns auftreten“, sagt Anke Behrend, „dazu kommt es nun leider nicht mehr.“ Auch Uhu Kolja sieht seinen Patenonkel nie mehr wieder.

Kontakt: www.wildpark-johannismuehle-foerderverein.de

Von Frank Pechhold

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