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Teltow-Fläming Umbau bis zur Landesgrenze
Lokales Teltow-Fläming Umbau bis zur Landesgrenze
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06:30 16.10.2015
Die Straße ist von der Kreisgrenze bis nach Gölsdorf ab sofort für den Verkehr gesperrt. Quelle: H.-Dieter Kunze
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Gölsdorf

Was lange währt, wird (hoffentlich) endlich gut: Am Donnerstagvormittag wurde mit dem lange geplanten und immer wieder verschobenen Ausbau des rund dreieinhalb Kilometer langen, desolaten Abschnittes der Kreisstraße 7212 zwischen dem Ortsausgang Gölsdorf und der Landesgrenze von Brandenburg zu Sachsen-Anhalt begonnen. Der sachsen-anhaltische Abschnitt über Morxdorf nach Seyda wurde bereits vor Jahren rekonstruiert.

Erste Maßnahme war die Demontage der Straßenbegrenzungspfähle, obwohl Nieselregen, Wind und niedrige Temperaturen den drei Bauleuten ziemlich zu schaffen machten. Je nach Zustand können die schwarz-weißen Kunstoffbaken teilweise wiederverwendet werden.

Begrenzungspfähle wurden Donnerstag abgebaut. Quelle: H.-Dieter Kunze

Vorgesehen sind ein grundhafter Ausbau der Kreisstraße zur Erhöhung der Traglast sowie eine Verbreiterung der Fahrbahn auf rund sechs Meter. Somit sollen abenteuerliche Begegnungen und Ausweichmanöver von Lastwagen und Autos nach Fertigstellung endgültig der Vergangenheit angehören. Den Zuschlag für den Auftrag zur Straßenbaumaßnahme hatte die Firma Matthäi Bauunternehmung aus Michendorf erhalten. Zwischen der Landesgrenze und dem Ortsrand von Gölsdorf besteht nun ein generelles Durchfahrtsverbot. Wendemanöver für Lkw sind auf dem Streckenabschnitt ohnehin unmöglich. Die Umleitungen sind weiträumig ausgeschildert.

Wer aus Seyda kommend nach Gölsdorf fahren möchte, muss das während der Ausbauzeit über Mellnitz und Seehausen tun. Die Länge der Umleitung hält sich in Grenzen, es sind lediglich rund anderthalb Kilometer mehr. Freie Fahrt ist auch weiterhin von und nach Mark Zwuschen und Mark Friedersdorf möglich.

Noch mehr Verkehrslärm währen der Bauzeit an der K 7212 ertragen müssen vermutlich die Anwohner der Neuen Straße in Seyda. Der Abschnitt der Landesstraße 39 zwischen der Jüterboger Straße als Durchgangsstraße bis kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Seehausen ist in einem katastrophalen Zustand. Kopfsteinpflaster rüttelt nicht nur an den Fahrzeugen, sondern auch an den Nerven der Anlieger. Häuser bekämen zunehmend Risse, ist von Anwohnern zu hören, die als Geh- und Radwege deklarierten schmalen Pflasterstreifen seien schief und krumm gefahren. Vor allem Lastwagen nutzen die Gehwege bei Ausweichmanövern, wodurch sich der Zustand weiter verschlechtert. Seit mehr als 15 Jahren bemühen sich Anwohner erfolglos, dass dieses katastrophale Teilstück saniert wird.

Von H.-Dieter Kunze

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