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Umbau dauert bis Februar 2016

Kindergarten Langenlipsdorf wird saniert Umbau dauert bis Februar 2016

In der Kita Langenlipsdorf geben sich zurzeit die Handwerker die Klinke in die Hand. Kinder, Eltern und Erzieher müssen mit Einschränkungen zurecht kommen. Ab März nächsten Jahres werden sie sich dafür über neue Waschräume, eine neue Garderobe und eine neue Küche freuen können. Die Gemeinde Niedergörsdorf investiert 200 000 Euro in den Umbau.

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Das ist nur die Hälfte des langen Flurs in der Kita Langenlipsdorf. Weil dort gebaut wird, ist das Gebäude teilweise gesperrt.

Quelle: Martina Burghardt

Langenlipsdorf. Die Kinder der Zwergen- und der Käfer-Gruppe werden seit kurzem morgens im Bienenraum in Empfang genommen. Der Grund: Die Kita Langenlipsdorf ist derzeit eine Großbaustelle, der Haupteingang ist deshalb verlegt worden.

Lange schon war der Umbau geplant, doch für die Fördermittel aus dem Programm für Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) gab es keine Freigabe. Die Erarbeitung der Förderrichtlinien zog sich hin, der Bewertungsrahmen war immer noch nicht fertig, als die Gemeinde Niedergörsdorf Anfang Oktober für dieses und weitere Investitionsvorhaben einen vorzeitigen Baubeginn genehmigt bekam.

Das lange Warten hat also ein Ende, dafür müssen die Kindergartenkinder und deren Eltern bis Februar 2016 einige Einschränkungen in Kauf nehmen. „Erneuert werden die Sanitäranlagen, deren Grundausstattung aus den 1970er Jahren stammt“, berichtet Ron Peterson vom Bauamt Niedergörsdorf. Die Waschräume waren teilweise schon saniert worden, sind allerdings nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet. Das wird sich nun ändern.

Auch in der Küche sind die Arbeiten schon vorangeschritten. So lange dort die Handwerker zugange sind, muss die Teeküche ausreichen. Während der Bauzeit wird das Mittagessen für die Kinder geliefert. Auch das ist ungewohnt, denn in der Kita Lalido wurde und wird selbst gekocht. „Die Küche ist Bestandteil des Konzeptes und das Aushängeschild für die Kita“, sagt Bauamtsleiterin Claudia Neumann. Nach dem Umbau wird die antike Ausstattung gegen eine moderne ausgetauscht. Bis Jahresende soll dieser Bauabschnitt beendet sein.

Danach sind die Waschräume für den Kita- und Hortbereich sowie für die Mitarbeiter an der Reihe. Geplant ist auch ein neues Büro für die Kita-Leitung. Im ehemaligen Friseursalon wird es eine neue Garderobe geben. Der barrierefreie Zugang zur Kita wird künftig mit einer Rampe an der Treppe des Giebels, wo sich zurzeit der Haupteingang befindet, gewährleistet. Bei dem ganzen Umbau sind die langen Wege berücksichtigt worden – denn der Flur zieht sich durch das ganze Gebäude. Die Eltern sind über die Einzelheiten informiert. „Trotzdem ist es schwierig bei laufendem Betrieb“, sagt Claudia Neumann weiter, „wir hätten lieber im Sommer gebaut und dabei die Schließzeiten der Kita genutzt.“

Der gesamte Umbau kostet rund 200 000 Euro, 50 000 Euro zahlt die Gemeinde, 150 000 Euro sind Fördermittel.

Von Martina Burghardt

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