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Teltow-Fläming Umfrage zeigt Zossens Tourismus-Potenzial
Lokales Teltow-Fläming Umfrage zeigt Zossens Tourismus-Potenzial
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18:59 12.02.2014
Auch die Draisine ist ein touristischer Anziehungspunkt in Zossen. Quelle: Erlebnisbahn Zossen-Jüterbog
Zossen

Ein klares Bild von Zossens touristischen Potenzialen hat sich nach der Auswertung eines Fragebogens ergeben, der durch den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Landesgartenschau im September 2013 erstellt und in der jüngsten Ausschusssitzung ausgewertet worden ist. Fast einstimmig heißt es, dass der Tourismus in Zossen bereits heute ein Wirtschaftsfaktor sei, dessen Potenzial aber noch lange nicht ausgeschöpft sei. Die Stadt wäre zurzeit touristisch nicht attraktiv und müsse sich in seiner Außendarstellung neu definieren.

Fazit der anonymen Umfrage unter 102 ausgewählten touristischen Dienstleistern, Hoteliers, Gastronomen, Kulturvereinen, Reiterhöfen, Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung sowie den Ortsbeiräten: Ein Leitsystem und eine Touristen-Information am Marktplatz oder im Bahnhof werde dringend benötigt. Allerdings war die Umfrage nur von 36 Befragten beantwortet worden.

Gewuchert werden kann vor allem mit dem kulturhistorischen Pfund „Bücher- und Bunkerstadt“. Das größte Potenzial wird im Radtourismus gesehen. Dahinter folgen Wandern und Wassersport. Das Thema Reiten liegt nur im Mittelfeld, was aber auch daran liegen könnte, dass – so Ausschussvorsitzender Reinhard Schulz (VUB) – zwölf Bögen, die größtenteils an Reiterhöfe adressiert waren, wegen falscher Adressen nie bei den Empfängern ankamen und von der Post zurückgesandt wurden. Wie Schulz sagte, werde er aber weitere Rückläufer in die Statistik einarbeiten und auch bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung noch einmal auf die Fragebögen hinweisen. Denn auch nur sechs Stadtverordnete und neun Ortsbeiratsmitglieder hätten sich an der Umfrage beteiligt.

Gespalten waren die Umfrage-Teilnehmer in der Frage, ob in der Vermarktung ein eigenes Logo als Wortbild-Marke nötig sei. In einer anschließenden Diskussion um das Marketing und die Situation bei den Radwegen zeigten sich auch im Ausschuss unterschiedliche Ansichten: Jürgen Dorn vom Campingplatz in Kallinchen sagte als praktizierender Radtourist: „Man verdient nur da Geld, wo die Radfahrer halten. Anderswo werde ich von Dorf zu Dorf gelockt.“ In Zossen dagegen fehle es an konkreten Schildern zu Zeltplätzen oder Gasthöfen.

Schulz konterte, dass sich Radtouristen vor allem über das Werbematerial im Vorfeld informierten und präsentierte eine Fläming-Broschüre und einen neuen Flyer zum Radwanderweg von Berlin nach Leipzig, der durch Zossen führt.

Von Peter Degener

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