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Teltow-Fläming Umstrittene Neubesetzung im Seniorenbeirat
Lokales Teltow-Fläming Umstrittene Neubesetzung im Seniorenbeirat
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05:25 25.06.2016
Dorfidylle mit Blick auf die Gemeindeverwaltung von Nuthe-Urstromtal. Quelle: Margrit Hahn
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Ruhlsdorf

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Nuthe-Urstromtal hat seit dem 22. Juni eine neue Zusammensetzung. Die Beschlussvorlage zur veränderten Besetzung hatte in der Gemeindevertretersitzung allerdings für Irritationen gesorgt. Dass der Antrag von Andreas Jädicke aus Woltersdorf, in den Seniorenbeirat aufgenommen zu werden, laut Gemeindeverwaltung abgelehnt werden sollte, stieß nicht auf jedermanns Zustimmung.

Der Seniorenbeirat bestand bislang aus 15 Mitgliedern und soll laut Hauptsatzung maximal 17 Mitglieder umfassen; zumindest aus jedem größeren der insgesamt 23 Ortsteile sollte ein Vertreter dazugehören. Frieda Christmann aus Lynow scheidet aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch aus. Gleichzeitig erklärte Marianne Bernau aus Lynow ihre Bereitschaft zur Mitarbeit, sie wurde per Gemeindevertreterbeschluss in den Seniorenbeirat berufen. Ebenso Gabriele Pluciniczak aus Berkenbrück. Sie wirkt seit längerer Zeit aktiv in der Seniorenarbeit mit und hatte ebenfalls eine Mitarbeit im Beirat beantragt.

Schon drei Mitglieder aus Woltersdorf

Andreas Jädicke aus Woltersdorf, der als sachkundiger Einwohner im Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss der Gemeindevertretung schon erste Einblicke in die Seniorenarbeit gewinnen konnte, bewarb sich ebenfalls um eine Mitgliedschaft im Beirat. Doch laut Verwaltung sollte dies abgelehnt werden, weil bereits drei Mitglieder aus Woltersdorf kommen und dieser Ortsteil somit überproportional vertreten wäre. Außerdem, so Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke), sei Andreas Jädicke bislang in der Seniorenarbeit oder bei Aktivitäten der Dorfgemeinschaft noch nicht in Erscheinung getreten.

Stefan Noack (SPD) wunderte sich über das Ansinnen der Verwaltung. „Wir können doch eigentlich froh sein, wenn Leute sich engagieren wollen“, sagte er.

Auch Frank Klose (CDU) äußerte seinen Unmut: „Ich bin nicht der Meinung, dass wir Herrn Jädickes Antrag ablehnen sollten.“ Klose beantragte, über die veränderte Besetzung nicht im Block, sondern über Andreas Jädicke gesondert abzustimmen. Der Antrag der Verwaltung auf Ablehnung wurde schließlich knapp mit acht zu sechs Stimmen befürwortet.

Monika Nestler verwies auf die zeitnahe Absicht, die Hauptsatzung zu ändern. Demnach sollen statt bislang 17 Mitgliedern künftig 23 im Seniorenbeirat der Gemeinde mitarbeiten können.

Von Elinor Wenke

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