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Teltow-Fläming Umstrittener AfD-Mann kommt nach Jüterbog
Lokales Teltow-Fläming Umstrittener AfD-Mann kommt nach Jüterbog
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18:30 23.02.2017
Björn Höcke Quelle: dpa
Jüterbog

Nicht erst seit seiner Rede in Dresden gilt Björn Höcke als AfD-Politiker am äußersten rechten Rand. Mit seiner Rede in Dresden und der Forderung nach einer „180-Grad-Wende in der deutschen Erinnerungspolitik“ brachte er viele Parteikollegen gegen ihn auf. Aktuell läuft ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn. Höcke, Vorsitzender der AfD in Thüringen, hat sich inzwischen für den Ton seiner Rede entschuldigt. Trotzdem: In der Vergangenheit sorgte er immer wieder mit verschiedenen Äußerungen für Aufsehen.

Mit diesem Foto wirbt die Landtagsabgeordnete Birgit Bessin auf ihrer Facebook-Seite für den Auftritt von Björn Höcke. Quelle: FACEBOOK

Am 9. März wird er auf Einladung der Brandenburger AfD-Fraktion bei einer Veranstaltung in Jüterbog auftreten. Das hat die Landtagsabgeordnete Birgit Bessin auf ihrer Facebook-Seite bekannt gegeben und ein entsprechendes Foto veröffentlicht.

Björn Höcke in Zitaten

Mit gezielten Provokationen hat sich der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke jede Menge Ärger eingehandelt, aber auch öffentliche Aufmerksamkeit gesichert. Eine Auswahl:

„Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ (Dresden, Januar 2017)

„Deutschland in seiner jetzigen Form soll abgeschafft werden.“

„Was Frau Merkel gerade macht, ist ein asylpolitischer Amoklauf.“

„Ich kann nur der CDU raten, den Amoklauf von Frau Merkel zu beenden. Das ist verantwortungslos, was diese Frau macht.“

„Wir werden in diesem Jahr wahrscheinlich zwei Millionen Menschen unterbringen müssen. Das überfordert schon jetzt die Kommunen und die Menschen in diesem Land.“ (AfD-Bundesparteitag in Hannover, November 2015)

„Im 21. Jahrhundert trifft der lebensbejahende afrikanische Ausbreitungstyp auf den selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp.“ (Vortrag über Asylbewerber aus Afrika, November 2015)

„Ich will, dass Deutschland nicht nur eine tausendjährige Vergangenheit hat. Ich will, dass Deutschland auch eine tausendjährige Zukunft hat.“ (Kundgebung in Magdeburg, Oktober 2015)

„Der Syrer, der zu uns kommt, der hat noch sein Syrien. Der Afghane, der zu uns kommt, der hat noch sein Afghanistan. Und der Senegalese, der zu uns kommt, der hat noch seinen Senegal. Wenn wir unser Deutschland verloren haben, dann haben wir keine Heimat mehr!“ (Demonstration in Erfurt, September 2015)

In der Brandenburger AfD scheint man mit Höckes Ton und Äußerungen kein allzu großes Problem zu haben. Nach der Dresden-Rede ist Höcke von Brandenburgs Parteichef Alexander Gauland in Schutz genommen worden. „Er hat nichts gesagt, wofür er sich schämen müsste“, sagte Gauland.Auch Andreas Kalbitz, Vize-Chef der AfD in Brandenburg, verteidigte Höcke in einem MAZ-Video-Interview.

Von MAZonline

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