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Umtrunk mit Dankeschön

Stadt Trebbin feiert Neujahrsempfang 2016 Umtrunk mit Dankeschön

Als erste Stadt der Region eröffnete Trebbin den Reigen der Neujahrsempfänge 2016. Im Gemeindezentrum Thyrow begrüßte Bürgermeister Thomas Berger am Montagabend rund 350 Gäste. Sein Motto für das neue Jahr: „Menschen 2016“.

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Bürgermeister Thomas Berger (l.) und Uwe Schulze alias Hans Clauert nutzten den Abend für zahlreiche Gespräche mit ihren Gästen.

Quelle: Elinor Wenke

Thyrow. Etwa 350 Gäste konnte Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU) am Montagabend beim Neujahrsempfang der Stadt begrüßen, dem ersten in der Region. Im Saal des Gemeindezentrums Thyrow, der noch mit einer farbenfrohen Silvester-Dekoration punkten konnte, schüttelte er gemeinsam mit seinen Stellvertreterinnen Ina Schulze und Kerstin Pfeiffer sowie Uwe Schulze alias Hans Clauert fast jedem Besucher persönlich die Hand.

Neben Stadtverordneten, Ortsvorstehern, Ortsbeiratsmitgliedern, Kreistags-, Landtags- und Bundestagsabgeordneten hatten sich auch Unternehmer, Privatbürger, Vereinsmitglieder, Feuerwehrleute, Kulturschaffende und Mitarbeiter aus Verwaltungen zum feierlichen Umtrunk eingefunden. In bewährter Weise begrüßte Hausherrin und Kommunalpolitikerin Gertrud Klatt (CDU) im Namen des Ortsbeirates Thyrow die Gäste. Sie wies dabei auf das bevorstehende 670-jährige Bestehen des Ortes hin.

Im Beisein von Thyrows Ortsvorsteherin Gertrud Klatt (CDU) und BürgermeisterThomas Berger (r, CDU)   übergab Unternehmer Frank Wilms (M)  eine

Im Beisein von Thyrows Ortsvorsteherin Gertrud Klatt (CDU) und BürgermeisterThomas Berger (r., CDU) übergab Unternehmer Frank Wilms (M.) eine Spende für die Thyrower Feuerwehr an Ortswehrführer Rainer Herzlieb .

Quelle: Elinor Wenke

Neben dem musikalischen Begleitprogramm durch die Kreismusikschul-Band „The TwelFes“ und der Trebbin-Hymne hatte Thomas Berger ganz bewusst den Herbert-Grönemeyer-Song „Mensch“ ausgewählt und daraus zitiert. „Ich persönlich habe mir für das neue Jahr das Motto ,Menschen 2016’ gegeben“, sagte er., „ich glaube, dass die Menschen bei all unseren Aktivitäten, Plänen, Zielen und Projekten, bei Kritik, Protest und Ärger wieder stärker in den Fokus gerückt werden sollten.“

Berger verwies auf die mehr als 800-jährige Geschichte Trebbins und dankte allen, die sich „in unserer schnelllebigen Zeit“ für die Bewahrung der Heimatgeschichte einsetzen, Brauchtum pflegen und Erinnerungen dokumentieren. „Es sind aber eben nicht die Vereine, sondern die Menschen in den Vereinen, die das gestalten“, sagte er. Berger dankte den Ehrenamtlichen, die die Städtepartnerschaft zu Weil am Rhein und Bognor Regis in Südengland mit Leben erfüllen. Und er schickte ein großes Lob an die freiwilligen Feuerwehren, die bei Bränden, Unfällen und Katastropheneinsätzen vor großen Herausforderungen stünden. Stellvertretend für viele Engagierte wurden 15 Einwohner aus allen Ortsteilen für ihre ehrenamtlichen Aktivitäten ausgezeichnet.

Voller Saal beim Neujahrsempfang

Voller Saal beim Neujahrsempfang.

Quelle: Elinor Wenke

Das Flüchtlingsthema werde Trebbin in diesem Jahr ganz besonders berühren, so Berger, denn ab Februar werden in Schönhagen bis zu 300 Asylsuchende erwartet. Berger warnte davor, Flüchtlinge zu stigmatisieren und „eine ganze Gruppe von Menschen zu Verbrechern zu machen, nur weil es wie in jeder anderen Menschengruppe auch schwarze Schafe gibt“. Er rief aber auch dazu auf, die Ängste und Sorgen der eigenen Bevölkerung ernst zu nehmen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir diese bisher unbekannte Herausforderung meistern werden“, sagte Berger.

Die Ausgezeichneten

Die Stadt Trebbin ehrte ihre Bürger:

Matthias Klavehn aus Blankensee, Christa Grüneberg Christinendorf, Irina Götze aus Glau, Yvonne Herzlieb aus Großbeuthen, Sigurd Schulze und Sascha Schüttke aus Klein Schulzendorf, Hannelore Bötsch aus Kliestow, Michael Baumecker aus Löwendorf, Mandy Neese aus Lüdersdorf, Sabine Ludwig Märkisch Wilmersdorf, Peter Scholkofsky aus Schönhagen, Tom Fleischer aus Stangenhagen, Walter Rosin und Olaf Erdmann aus Thyrow sowie Sonja Freund aus Wiesenhagen.

Auch Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) rief zum gemeinsamen Handeln in der Flüchtlingsfrage auf. „Große Entscheidungen auf bundespolitischer Ebene haben uns als kommunale Familie gefordert“, sagte sie und dankte all jenen, die sich für die erfolgreiche Integration der Schutzsuchenden einsetzen.

Von Elinor Wenke

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