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Unfallquellen am Frankenfelder Berg werden beseitigt

Verkehr Unfallquellen am Frankenfelder Berg werden beseitigt

Der Radweg am Frankenfelder Berg in Luckenwalde ist so beliebt wie gefährlich. Allein auf 150 Metern Länge gibt es zwölf Asphaltaufbrüche durch Wurzeln. Das hat die CDU kritisiert. Die gefährlichsten sollen noch in diesem Jahr beseitigt werden, kündigt nun die Stadt an.

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Der aufgebrochene Asphalt ist eine Gefahr für Radfahrer.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Der Radweg zwischen Luckenwalde und Frankenfelde wird von Radfahrern und Fußgängern rege genutzt und ist eigentlich beliebt, weil er Nicht-Motorisierten eine sichere Verbindung zum Marktkauf-Gelände bietet. Doch während der letzte Abschnitt in Richtung Frankenfelde erst im vergangenen Jahr abgefräst und saniert wurde, ist der vordere Bereich am Frankenfelder Berg inzwischen zur Gefahrenpiste geworden.

Eine besondere Unfallquelle stellt eine Berg- und Tal-Strecke auf 150 Metern Länge gegenüber dem Recyclinghof dar. „Allein dort habe ich zwölf Stellen gezählt, an denen der Asphalt massiv aufgebrochen ist“, monierte Stadtverordneter Sven Petke (CDU) in der jüngsten Stadtverordnetensitzung. Der stark frequentierte Radweg stelle für Radfahrer nicht nur eine Behinderung, sondern auch eine große Gefahr dar, sagte der Landtagsabgeordnete.

Unterschiedlich gefährliche Wurzelaufbrüche

Zwar konnte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) nicht sofort eine Antwort geben, die Verwaltung hat aber inzwischen reagiert. Im Jahr 2015 habe man den Abschnitt von der Brücke der B101 bis zum Ortseingang Frankenfelde von Grund auf sanieren müssen, heißt es aus dem Straßen- und Grünflächenamt. Im Bereich des Ginsterweges vom Übergang zum Beton bis zur Birkenstraße befinden sich laut städtischem Straßenamt zahlreiche Wurzelaufbrüche. „Diese kommen von den Bäumen aus dem angrenzenden Wald und besitzen ein unterschiedliches Gefahrenpotenzial für Radfahrer“, erklärte Amtsleiter Jürgen Schmeier.

Asphalt wird abgefräst und durch Gussasphalt ersetzt

Die Stadt beabsichtigt, die schweren Aufbrüche, die die Fahrbahn erheblich anheben, noch in diesem Jahr beseitigen zu lassen. Das betrifft sechs Aufbrüche in Höhe des Recyclinghofes und zwei in der Hanglage des Radweges. Dort soll der Asphalt abgefräst und durch Gussasphalt ersetzt werden. „Waldseitig muss ein Wurzelschutz eingebaut werden“, so Schmeier. Dadurch würden die Wurzeln getrennt und ein erneutes Aufbrechen der Fahrbahn verhindert oder zumindest erschwert. Die Beseitigung der Gefahrenstellen am Frankenfelder Berg soll zeitgleich mit der Sanierung der Wurzelaufbrüche im Weichpfuhlpark erfolgen.

Die restlichen Aufbrüche, die keine oder nur geringe Wülste in der Fahrbahn verursacht haben, sollen im nächsten Frühjahr beseitigt und auch dort Wurzelsperren eingebracht werden.

Sven Petke zeigt sich zufrieden. „Das ist eine wirklich gute Nachricht für zahlreiche Fußgänger und Radfahrer, die ständig zwischen Luckenwalde und Frankenfelde unterwegs sind“, sagte er der MAZ.

Von Elinor Wenke

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