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Unterschriften-Aktion für Traditionsfleischer

Sie wollen Fleischerei Bendig retten Unterschriften-Aktion für Traditionsfleischer

Egal ob im Internet, in den Läden oder auf der Straße: Die Solidarität mit der von der Schließung bedrohten Fleischerei Bendig aus Mahlow ist groß. Mehr als 1000 Menschen haben per Unterschrift ihre Unterstützung bekundet. Inhaber Rainer Bendig ist überwältigt, doch manches Engagement geht ihm zu weit.

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Carmen Specht (l.) und Katrin Pätzold (M.)unterschreiben für den Erhalt der Fleischerei zur Freude von Astrid Bendig

Quelle: .Foto:Cz

Mahlow. Die Unterstützung für die Fleischerei Bendig reißt nicht ab. Die soll nach 20 Jahren Nutzung ihre Küche schließen – die Untere Bauaufsicht versagte ihm eine Baugenehmigung, deklarierte das Gebäude als Schwarzbau. Der beliebte Traditionsbetrieb steht seither vor einer ungewissen Zukunft. Der Inhaber Rainer Bendig versteht seither die Welt nicht mehr, man würde ihn sogar als Lügner deklarieren. Selbst der Landkreis beschäftigt sich nun mit dem Thema. Indes sind rund 1000 Unterstützerunterschriften sind bereits zusammengekommen. Die Listen liegen in den Filialen des Unternehmens aus. Viele Bürger sammeln auch mit Vordrucken aus dem Internet im Freundeskreis.

Unterstützung ist „Ehrensache“

Für Carmen Specht ist die Unterstützung Ehrensache. Sie betreibt mit ihrem Mann einen Edeka-Markt in Ludwigsfelde. „Es wäre ein Drama, wenn ein Betrieb wie Bendig schließen muss“, sagt sie. Sie bezieht die Wurst und das Fleisch in ihrem Geschäft von dem Mahlower Familienbetrieb. „Wir setzen auf regionale Produkte. Da ist es doch klar, dass wir uns bei Problemen unterstützen.“

Auch Katrin Pätzold hat im Stammhaus der Fleischerei in Mahlow für den Erhalt des Unternehmens unterschrieben. Die Neu-Mahlowerin kommt gerne zu Bendig. „Es schmeckt einfach gut. Die Qualität ist viel besser als beim Discounter“, sagt sie.

Demonstration geplant und auf Bitten abgesagt

Inhaber Rainer Bendig ist überwältigt vom Zuspruch der vergangenen Tage. „Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich bin zutiefst gerührt und dankbar“, sagte er. Er hofft auf eine gemeinsame Lösung mit der Unteren Bauaufsicht des Landkreises, die ihm die Nutzung der Küche und des Vereinshauses untersagen will. Deshalb wurde auf seinen Wunsch auch eine für den 29. Oktober angekündigte Demonstration in Mahlow am Mittwoch abgesagt.

Von Christian Zielke

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