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Upstallweg soll saniert werden

Luckenwalde Upstallweg soll saniert werden

Der Upstallweg gleicht derzeit einer unbefestigten Huckelpiste. Das soll sich ändern. Die Stadt will die 700 Quadratmeter große Fläche pflastern. Die Anwohner werden anteilig zur Kasse gebeten.

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Vor Ort erläuterte Amtsleiter Jürgen Schmeier (l.) den Anwohnern des Upstallwegs die geplanten Bauarbeiten.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Aufgerissener Asphalt, Schlaglöcher, Huckel und Pfützen machen im Luckenwalder Upstallweg nicht nur Rollstuhlfahrern und Rollator-Nutzern das Leben schwer. Was für motorisierte Verkehrsteilnehmer lästig ist, wird für Radfahrer zur Unfallquelle. Doch nun dürfen die Anwohner auf Abhilfe hoffen.

Bei einem Vor-Ort-Treffen des städtischen Wirtschaftsausschusses mit den Anwohnern stellte Jürgen Schmeier, Leiter des städtischen Straßenamtes, am Dienstagabend die Sanierungspläne der Verwaltung vor. „Die heutige Asphaltschicht auf dieser Straße stammt aus den 70er Jahren. Mal wurde was aufgerissen, dann wieder zugemacht“, erläuterte er den aktuellen Zustand. Im hinteren Teil der Straße ist der Asphalt zum Teil ganz weggebrochen, sodass die Fahrbahn eher einer unbefestigten Huckelpiste gleicht. Der Upstallweg gehört zur denkmalgeschützten Mendelsohn-Siedlung.

Schlichtes Betonpflaster, um Charakter der Siedlung zu wahren

Die Stadt plant nun in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde, eine vier Meter breite Fahrbahn einschließlich einer Randeinfassung zu pflastern. „Es wird ein schlichtes Betonsteinpflaster, maximal sandgelb eingefärbt, um den Charakter der Siedlung zu bewahren“, erläuterte Schmeier. Kantensteine sollen die Ränder markieren, eine mittige Rinne Regenwasser ableiten. 700 Quadratmeter Fläche sollen auf diese Weise neu gestaltet werden. 30 Prozent der Kosten übernimmt die Stadt, 70 Prozent werden auf die Anlieger umgelegt.

Kosten halten sich in Grenzen

In ihrer Befürchtung, dass immense Kosten auf sie zukommen, konnte Schmeier die Anlieger beruhigen. „Wir haben mal durchgerechnet. Der Aufwand hält sich in Grenzen, sodass wir insgesamt mit Kosten unter 36 000 Euro rechnen. Nach derzeitiger Schätzung kämen auf die Bewohner Anliegerbeiträge von 1,76 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche zu“, kündigte Schmeier an. Einen Termin zum Baubeginn konnte er nicht nennen. „Wir müssten die Finanzierung jetzt für den Haushalt 2018 anmelden“, sagte er. Über eine neue Straßenbeleuchtung soll später beraten werden.

Anwohnerin Anja Jürgen macht sich Sorgen, weil die Fahrbahn höher liegt als die Einfahrten zu den Grundstücken. „Die Fahrbahn muss dann tiefer gelegt werden“, versicherte Schmeier. Auch um die Anpassung von Leitungsabdeckungen an das Straßenniveau und um den eventuell noch notwendigen Austausch von Bleirohren müssten sich die Anwohner nicht kümmern, hießt es aus der Verwaltung.

Von Elinor Wenke

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