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Ursache Nr. 1: Herz- und Kreislaufkrankheiten

Todesstatistik des Kreis-Gesundheitsamts Ursache Nr. 1: Herz- und Kreislaufkrankheiten

Fast die Hälfte aller 2014 in Teltow-Fläming registrierten Todesfälle hatten Herz- und Kreislaufkrankheiten als Ursache. Das geht aus der Statistik des Kreis-Gesundheitsamts hervor. Um daraus aber Rückschlüsse zu ziehen, sind die Zahlen aus dem Landkreis viel zu klein, meinte der Amtsarzt im Kreis-Gesundheitsausschuss.

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Der Landkreis Teltow-Fläming stellte eine Statistik zu den Todesursachen im Kreis vor.

Quelle: Hahn

Luckenwalde. 60 bis 100 Totenscheine werden pro Woche vom Gesundheitsamt des Kreises erfasst und registriert. Die vom Arzt, der den Tod eines Patienten festgestellt hat, ausgestellte

„Bei uns sind die Zahlen aber zu gering“, so Amtsarzt Rüdiger Lehmann auf der jüngsten Sitzung des Gesundheits- und Sozialausschusses am Montag, „als dass daraus statistisch repräsentative Rückschlüsse gezogen werden können.“ Dennoch wollte er die Zahlen nicht zurückhalten. So sind im Jahr 2014 im Kreis Teltow-Fläming 1391 Menschen gestorben, davon 642 männlichen (46,15 Prozent) und 749 (53,84 Prozent) weiblichen Geschlechts.

Die häufigste Todesursache bei den in Teltow-Fläming verstorbenen Menschen waren 2014 mit knapp 46 Prozent (639 Tote/255 Männer/384 Frauen) Krankheiten des Kreislaufsystems, also Herzinfarkt, Schlaganfall oder Lungenembolie. An zweiter Stelle standen mit gut 14 Prozent Krankheiten der Atmungsorgane (103 Männer/95 Frauen) und an dritter Stelle mit fast zwölf Prozent nicht bestimmbare Ursachen. Mit knapp neun Prozent folgen „Neubildungen“, also Krebs, bei 65 Männern und 59 Frauen. Im Land Brandenburg standen dagegen Krebs an zweiter und Atmungserkrankungen an dritter Stelle.

Registriert werden nur die Todesfälle, die sich im Landkreis ereignen. Wer im Kreis wohnt, aber beispielsweise in einem Krankenhaus in Berlin oder Potsdam stirbt, wird nicht erfasst. Schon allein deswegen seien Landeszahlen relevanter, betonte Amtsarzt Rüdiger Lehmann.

Von Hartmut F. Reck

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