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VAB-Sommerfest in Petkus mit „Käserolle“

Petkus VAB-Sommerfest in Petkus mit „Käserolle“

Sein traditionelles Sommerfest feierte der VAB im Garten der „Alten Schule und Küsterei“ gleich neben der Kirche in Petkus. Den Kräutergarten, wo es früher stattfand, gibt es nicht mehr. Doch auch am neuen Ort ließ es sich im Schatten von Bäumen gut feiern. Hingucker war ein neues Spiel, das Georg Hein gebastelt hat. Es wurde „Käserolle“ getauft.

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Die „Käserolle“ soll so weit wie möglich, aber nicht zu weit rollen. Georg Hein führt sie vor.

Quelle: Hartmut F. Reck

Petkus. An anderem Ort, aber zur selben Zeit feierte der VAB (Verein zur Arbeitsförderung und beruflichen Bildung) am Sonnabend sein Sommerfest. „Damit knüpfen wir an die Tradition an“, meinte VAB-Sprecherin Annette Pagenkopf, „auch wenn nicht mehr ganz so wie vorher.“

Vorher wurde noch im Kräutergarten am anderen Ende von Petkus gefeiert. Den gibt es jetzt aber nicht mehr. Dafür hat der VAB seine Mitglieder und die Petkuser in den Garten der „Alten Schule und Küsterei“ gleich neben der Kirche eingeladen, wo man gemütlich im Schatten der Bäume an Biertischen sitzen konnte. Am Vereinssitz, den man zum Kreativ- und Kommunikationszentrum ausgebaut hat, konnte man töpfern, filzen und Gipsbilder bemalen oder die ständige Ausstellung „Leben wie zu Großmutters Zeit“ unterm Dach besichtigen. Doch die meisten Gäste zogen es vor, bei dem warmen Wetter draußen zu sitzen und sich zu unterhalten.

Die „Käserolle“ hat sich Georg Hein bei ProSieben abgeschaut

Die Vereinsmitglieder versorgten die Gäste mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, Gegrilltem und Getränken aller Art. Der VAB hatte auch wieder seine selbst gebastelten Spiele wie die Kegelbahn, das Glücksrad oder die Bierkrugschiebebahn aufgestellt. Hingucker war aber das neue Spiel, das Georg Hein kurz vorher fertiggestellt hatte. Einen Namen hat es zwar noch nicht, aber der Vorschlag eines Besuchers, es „Käserolle“ zu nennen, trifft es halbwegs. So wird eine Art „Käserolle“ aus Holz mit einem Metallstab als Achse auf eine gezackte Bahn gesetzt. („Nur drehen, nicht anschieben!“) Insgesamt gibt es zehn Stufen. Die ersten neun zählen als Punkte, wenn aber der runde Holzblock bis zum Ende rollt, gibt es null Punkte.

Die Idee hat sich Georg Hein aus der Fernsehshow „Schlag den Star“ abgeguckt. Die hölzerne Rolle hat ihm sein Nachbar, der Tischler Andreas Maranski aus Jänickendorf, hergestellt. An diesem Mittwoch wird das Gestell samt „Käserolle“ in Ruhlsdorf bei der zentralen Rentnerfeier der Gemeinde Nuthe-Urstromal aufgestellt.

Von Hartmut F. Reck

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