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VTF, Johanniter und Wachschutz im Trio

Luckenwalde VTF, Johanniter und Wachschutz im Trio

Seitdem die Rufbuszentrale für die Gemeinde Nuthe-Urstromtal in Luckenwalde eingerichtet wurde, gibt es weniger Probleme und zufriedenere Fahrgäste.

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Vertreter von Wachschutz, Johanniter und VTF freuen sich über die gute Zusammenarbeit, die zufriedenere Fahrgäste zur Folge hat.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Volker Fleischer, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF), ist zuversichtlich, dass es mit dem Rufbus in der Gemeinde Nuthe Urstromtal künftig noch besser läuft. Seit dem 25. September dieses Jahres werden die Fahrtwünsche für den Rufbus durch die Märkische Wach & Schutz GmbH in Luckenwalde koordiniert. Zuvor gab es immer wieder Kritik, denn die Zentrale saß in Potsdam Mittelmark und dort kannte man sich mit den Orten und den Gegebenheiten in der Gemeinde oftmals nicht aus. Zudem ärgerten sich die Anrufer, wenn sie zu lange in der Warteschleife hingen oder ihr Wunsch nicht berücksichtigt wurde.„Wir versprechen uns durch den Wechsel der Rufbuszentrale eine bessere Erreichbarkeit, eine größere Kundennähe und zufriedenere Fahrgäste“, sagt Dirk Müller VTF-Bereichsleiter Verkehrplanung und Qualitätsmanagement.

Die Verkehrsgesellschaft ist nach wie vor Betreiber des Rufbusses. Die Märkische Wach & Schutz GmbH in Luckenwalde nimmt die Aufträge an und die Johanniter Unfallhilfe in Luckenwalde führt die Fahrten aus. Zwölf Wachschutzmitarbeiter wurden extra dafür geschult. Sie haben gelernt, wie Fahrten gebucht werden, was bei Mehrfachaufträgen zu tun ist, welche Tarife gelten und wie vorgegangen wird, wenn mehr als acht Personen gleichzeitig mit dem Rufbus fahren wollen. Denn es steht nur ein Fahrzeug zur Verfügung.

Sieben Tage rund um die Uhr

„Die meisten Anrufer geben präzise Auskunft, wann sie wohin gefahren werden wollen. Es gibt aber auch einige, die uns ausführlich ihre gesamte Krankengeschichte erzählen wollen. Das müssen wir abblocken, vor allem, wenn weitere dringende Anrufe eingehen“, sagt Erik Weber, leitender Mitarbeiter der Notruf Service Leitstelle. Diese ist an sieben Tagen rund um die Uhr besetzt.

Wie Dirk Müller betont, soll der Rufbusverkehr künftig so gestaltet werden, dass Fahrten über das Internet oder eine App gebucht und abgerechnet werden können. Dafür soll eine Online-Anwendung entwickelt werden, so dass die Fahrgäste alle notwendigen Informationen und Buchungen bis hin zum Erwerb des Fahrausweises selbstständig erledigen können. Dazu läuft ein gemeinsamer Projektantrag der VTF mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Trapeze Group Deutschland bei der Bundesanstalt für Landwirtschat und Ernährung.

Dankbar für den Service

Wie Birgit Bergemann, Johanniter -Dienststellenleiterin in Luckenwalde, betont, sind die Fahrgäste über den Service sehr dankbar. Die Fahrer helfen beim Einsteigen, verstauen Rollatoren und Stützen und stellen Einkauf oder Gepäck ins Fahrzeug. Dienstags und donnerstags sind die meisten Fahrten. „Allein am Dienstag hatten wir drei Aufträge in Liebätz“, sagt Christoph Beutner, Disponent bei den Johannitern. Volker Fleischer sieht im Rufbus eine echte Alternative zum Linienbus. Besonders im ländlichen Raum habe sich der Rufbus inzwischen einen Namen gemacht. Dass er über die Notrufzentrale des Wachschutzes angeheuert werden kann, ist bisher einmalig in Deutschland.

Die Rufbus-Nummer lautet: 0 33 71/ 62 81 81

Von Margrit Hahn

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