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Teltow-Fläming VTF vergibt Aufträge an Subunternehmen
Lokales Teltow-Fläming VTF vergibt Aufträge an Subunternehmen
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06:10 19.07.2016
Nach der Vertragsunterzeichnung trafen sich VGT-Verantwortliche und Subunternehmer zum Gruppenfoto. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Knapp fünf Millionen Fahrplankilometer muss die kreiseigene Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) pro Jahr zurücklegen. So steht es im Vertrag mit dem Landkreis. „Dazu reichen aber unsere Kapazitäten nicht aus“, sagt VTF-Geschäftsführer Volker Fleischer. Also verpflichtet er Subunternehmer. Auch wenn er sie alle schon länger kennt und als Geschäftspartner zu schätzen weiß, musste eine europaweite Ausschreibung vorgenommen werden, „weil die ausgeschriebenen 1,15 Millionen Fahrplankilometer den Schwellenwert weit überschreiten“, so Fleischer.

So hat die VTF im Dezember 2015 in acht Losen Verkehrsleistungen in den Bereichen Ludwigsfelde, Zossen, Rangsdorf, Jüterbog und Luckenwalde ausgeschrieben. Elf Unternehmen nahmen an dem Verfahren teil, davon vier überregionale und sieben regionale Anbieter. Sieben Lose wurden insgesamt vergeben, für das achte gab es zwar ein Angebot, das aber nicht wirtschaftlich, also zu teuer war. Die sieben vergebenen Lose gehen an fünf regionale Anbieter. Dies sind Pelikan-Reisen aus Luckenwalde, Herz-Reisen aus Zossen, das Busunternehmen Reiner Weiland aus Luckenwalde, Reckter-Reisen aus Jüterbog und Schulz-Reisen aus Rangsdorf.

VTF-Chef Volker Fleischer (l.) und Rainer Schulz von Schulz-Reisen Rangsdorf. Quelle: Hartmut F. Reck

Verträge haben eine Laufzeit von fünf Jahren

„Die Lose sind unterschiedlich groß, sie bewegen sich zwischen 60 000 und 250 000 Fahrplankilometer“, so Dirk Müller vom VTF. Das bedeutet den Einsatz von einem Bus bis zu vier Bussen pro Los.

Vor einigen Tagen wurden die Verträge mit einer Laufzeit von fünf Jahren im Hauptsitz der VTF in Luckenwalde unterzeichnet. „Das war ein sehr faires Vergabeverfahren“, bedankte sich einer der Unternehmer bei den VTF-Verantwortlichen. Es sei eine Erleichterung, und da pflichten ihm die anderen Busunternehmen bei, „auch für weitere fünf Jahre mit im Boot zu sitzen“. Immerhin hingen einige Existenzen daran. Das betrifft vor allem die Busfahrer. Zwischen 1,5 und zwei Stellen pro eingesetztem Bus werden veranschlagt. Und sie werden auch so wie die VTF-Busfahrer bezahlt, betont Volker Fleischer, denn als Referenz-Tarifvertrag gelten der Spartentarifvertrag Nahverkehr, dem sich die Subunternehmer vertraglich anschließen.

Qualitätsunterschiede nicht zu erkennen

Die müssen auch die Qualitätsanforderungen erfüllen, die an die Erbringung von Linienverkehrsleistungen in Teltow-Fläming gekoppelt sind. Dazu unterziehen sie sich einem Zertifizierungsverfahren, über das sie nach der Vertragsunterzeichnung von einem Experten näher informiert wurden.

Qualitätsunterschiede, auch zum Auftraggeber VTF, sind nach Meinung der Experten nicht zu erkennen. „Die Beschwerden gehen ja bei uns ein“, sagt Fleischer, und die seien gleich verteilt. Alle Betriebe hätten motivierte Mitarbeiter und bürgten für hohe technische Qualität. „Dennoch haben wir unsere Einflussmöglichkeiten in den Verträgen geregelt“, so der VTF-Chef.

Von Hartmut F. Reck

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