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Verein Waldhaus wählt neuen Vorstand

Ludwigsfelde Verein Waldhaus wählt neuen Vorstand

In wenigen Wochen soll die Stimmung im Waldhaus Ludwigsfelde wieder besser sein, dann soll es klare Regelungen geben, wer Küche und Säulensaal wann zu welchen Bedingungen nutzen darf.

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Solbra-Vereinsvorsitzender Henri Vogel an der Waldhausküche; er ist vielen ein Ansprechpartner, der stets weiterhilft.

Quelle: Foto: Abromeit

Ludwigsfelde. Die Querelen um die Nutzung der Waldhaus-Räume in Ludwigsfelde sollen ein Ende haben, in wenigen Wochen soll klar geregelt sein, wer Küche und Säulensaal wann unter welchen Bedingungen nutzen darf. Um bis zur bevorstehenden Neuwahl des Waldhaus-Vorstands einen besseren Kontakt zu den Vereinen zu haben, ist eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung stundenweise im Waldhaus erreichbar.

Wie berichtet, hatte es im Vereinsdomizil an der August-Bebel-Straße seit mehreren Jahren wegen verschiedener Personalwechsel in den Mitgliedsvereinen des Trägers Waldhaus e.V. Unruhe und sogar Streit gegeben. Das war im Rathaus oft Thema in Ausschusssitzungen und Stadtverordnetenversammlungen.

Die Stadt stellt das Gebäude zur Verfügung und bezahlt dessen Unterhaltung, verantwortlich für Nutzungskoordinierung und Veranstaltungen sind neben dem Waldhaus-Verein die Vereine Spas, Frauenstammtisch, Diakonisches Werk TF, Solbra, Lukiss und Akademie 2. Lebenshälfte. Außerdem treffen sich dort die Flüchtlingshelfer und Selbsthilfegruppen, des weiteren haben der Ausländertreff Esperanca und inzwischen auch die Volkssolidarität dort ihre Anlaufpunkte. Im Haus ist die Lebensmittelausgabe des Vereins Bürgerküche untergebracht und täglich von 12 bis 13.30Uhr gibt es Mittagessen. Vor allem die Vereinsbeschlüsse zu Raum-Kündigungen und die eingeschränkte Küchennutzung hatten für Unmut gesorgt. Verschiedene Vereinsmitglieder hatten öffentlich erklärt es abzulehnen, Schnittchen- und Getränkeangebote für Veranstaltungen mit Dutzenden Besuchern auf ihren Schreibtischen vorzubereiten. Auch dass die Küche nicht mehr für gemeinsames Kochen und Plätzchenbacken nutzbar sei, sorgte für Frust.

Bürgermeister Andreas Igel (SPD) hatte auf einer der jüngsten Hauptausschusssitzungen erklärt, sich aus Einzelheiten rauszuhalten, bat jedoch alle Nutzer, für einen großen Überblick ihre Wünsche bis Juni anzumelden.

Von Jutta Abromeit

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