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Vereine fahren zur Siegerehrung nach Ungarn

Hohenseefeld Vereine fahren zur Siegerehrung nach Ungarn

Zur Siegerehrung im Europäischen Dorfwettbewerb ist eine Delegation aus Hohenseefeld nach Ungarn aufgebrochen. Zwar hat der Flämingort als Vertreter Brandenburgs dabei nicht gewonnen, aber Ortsvorsteherin Sandra Klimaschewski ist froh über die Erkenntnisse aus dem Wettbewerb.

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Die Koffer sind verstaut, auf nach Tihany.

Quelle: Sandra Klimaschewski

Hohenseefeld. Die Koffer gepackt haben am Mittwochabend ein Dutzend Hohenseefelder. Zu elft machten sie sich am Donnerstag auf den Weg ins ungarische Tihany am Balaton, wo am Wochenende der Sieger des europäischen Dorfwettbewerbs gekürt wird. Auch wenn die Hohenseefelder schon seit einigen Wochen wissen, dass der Preis nicht an sie geht, wollen sie mit dabei sein.

„Denn gewonnen haben wir alle, egal ob wir dafür einen Preis bekommen oder nicht“, sagt Ortsvorsteherin Sandra Klimaschewski, die zusammen mit Bürgermeister David Kaluza (parteilos) die Delegation leitet. „Wichtig ist für uns der ideelle Gewinn. Denn durch den Wettbewerb haben wir gemerkt, wo wir als Dorfgemeinschaft stehen, wo unsere Stärken und wo unsere Schwächen liegen. Das war gut für unser Selbstbewusstsein, denn wir haben gespürt, wie gut bei uns Gemeinschaft funktioniert.“

Mit zur Reisegruppe gehören Vertreter aller Hohenseefelder Vereine und Initiativen. Feuerwehr und Schützenverein, Chorsänger, Männertagsverein und Vertreter der Elterninitiative gehören dazu und werden sich und ihr Dorf drei Tage lang vor den aus ganz Europa anreisenden Gästen präsentieren. „Wir sind gut vorbereitet“, sagt Sandra Klimaschewski erfreut, „die beiden Kleinbusse sind voller Hohenseefelder Produkte und Flyer, die wir an unserem Infostand verteilen wollen. Beim gemeinsamen Bühnenprogramm aller Teilnehmer werden wir die anderen einladen, mit uns die Annemarie-Polka zu tanzen und das Brandenburg-Lied anzustimmen. Mal sehen, ob uns das gelingt.“

Kaum erwarten kann die Ortsvorsteherin, sich die Stände der anderen Wettbewerber anzuschauen. „Der Erfahrungsaustausch und der Blick über den eigenen Tellerrand sind das Wichtigste, gerade für relativ kleine Kommunen wie uns.“

Von Uwe Klemens

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