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Teltow-Fläming Verfahren gegen Unfallverursacher eingestellt
Lokales Teltow-Fläming Verfahren gegen Unfallverursacher eingestellt
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11:18 24.03.2016
Der 67-jährige Unfallverursacher musste sich am Mittwoch vor dem Amtsgericht in Luckenwalde verantworten. Quelle: Josefine Sack
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Luckenwalde

Es ist der Alptraum aller Eltern: Ihr Kind steigt aus dem Schulbus, überquert die Straße und wird von einem Auto erfasst. Ein solcher Unfall hatte im vergangenen Sommer für Aufregung in der Gemeinde Niedergörsdorf gesorgt: Damals erlitt ein 15-Jähriger schwere Verletzungen, als er am 18. Mai beim Überqueren der B102 in Altes Lager an der Haltestelle Flämingstraße von einem Mercedes erfasst worden war.

3500 Euro Schmerzensgeld

Der Unfallverursacher, ein Rentner aus Herzberg (Elbe-Elster), musste sich am Mittwoch wegen fahrlässiger Körperverletzung vor dem Amtsgericht Luckenwalde verantworten. Nach nicht einmal 20-minütiger Verhandlung stellte Richterin Stephanie Haensel das Verfahren gegen die Zahlung eines Schmerzensgeld in Höhe von 3500 Euro vorläufig ein. Der Angeklagte B. muss die Summe innerhalb eines Monats an die Familie des Geschädigten zahlen, lautet der Richterspruch.

Täter: „Ich will mich hier nicht herausreden.“

Gleich zu Beginn des Verfahrens sagte der 67-Jährige aus, dass ihm der Unfall leid tue: „Ich will mich hier nicht herausreden“, beteuerte er. B. war am Tag des Unfalls von Treuenbrietzen kommend auf der B102 in Richtung Jüterbog gefahren. Er gab zu, den im Gegenverkehr haltenden Bus gesehen zu haben. Den Vorwurf des Staatsanwalts, die Haltestelle „mit nicht geringer Geschwindigkeit“ passiert zu haben, bestritt der Rentner jedoch: „Der Tacho hat deutlich unter 50 km/h angezeigt.“

Zudem könne er sich nicht erinnern, dass der Bus die Warnblinkanlage eingeschaltet hatte, sagte B. „Ich habe niemanden gesehen“, versuchte sich der Angeklagte vergeblich zu rechtfertigen. Denn die Sachlage ist eindeutig: Sobald ein Bus an einer Haltestelle hält, darf er nur mit Schrittgeschwindigkeit passiert werden – das gilt auch für den Gegenverkehr.

Opfer muss mit Metallschiene im Arm leben

Für den Jugendlichen wirkt der Zusammenprall bis heute nach: Noch immer trägt er eine Metallschiene im Arm. Der Unfall hatte 2015 eine Debatte über die Sicherheit an der B102 ausgelöst. Anlieger und Eltern hatten damals eine Querungshilfe an der Bushaltestelle Treuenbrietzener Straße/Flämingstraße gefordert. Bürgermeister Winfrid Rauhut (parteilos) hatte daraufhin auf die bestehenden Mittelinseln auf der viel befahrenen Bundesstraße sowie auf die Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer verwiesen. Der nachträgliche Bau eines Übergangs an der Stelle ist bislang nicht geplant.

Von Josefine Sack

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