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Teltow-Fläming Verkehrseinschränkung in Dahme
Lokales Teltow-Fläming Verkehrseinschränkung in Dahme
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00:27 25.03.2018
Zurzeit wird rund um den Vogelturm die vorhandene Fahrbahn aus Pflastersteinen entfernt. Quelle: Fotos. Isabelle Richter (2)
Dahme

Die Bauarbeiten zum weiteren Ausbau der Ortsdurchfahrt B102 in Dahme haben begonnen. In den kommenden Monaten wird der Bereich zwischen Luckenwalder Straße und Herzberger Straße grundhaft saniert.

Das bedeutet, neben Straße und Gehwegen werden außerdem die Regen- und Schmutzwasserkanäle sowie die Trinkwasserleitung erneuert. Hinzu kommt die Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung und der Elektro-, Telefon- und Internetleitungen.

Das Bauprojekt wird vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Stadt Dahme und dem Trink- und Abwasserzweckverband Luckau (TAZV) durchgeführt.

Die Bauzeit für den Abschnitt beträgt bei entsprechender Witterung insgesamt neun Monate. Ziel sei es, laut des Brandenburger Landesbetriebes für Straßenwesen, die Bauarbeiten bis zum 20. Dezember abzuschließen.

Archäologen ab Donnerstag im Einsatz

Gebaut wird dabei in drei Abschnitten. Für den Ausbau des ersten und zweiten Abschnitts wurde aktuell der Bereich zwischen Luckenwalder Straße und Baruther Straße gesperrt.

Die Umleitungen im Überblick

Die östliche Umleitung für den 1. und 2. Abschnitt erfolgt aktuell von Luckau aus entlang der B87 bis Hohenbucko und von dort entlang der L70 über Lebusa nach Dahme.

Die westliche Umleitung für den 3. Abschnitt erfolgt später von Hohenseefeld entlang der K 7208 über Niebendorf-Heinsdorf und im Weiteren entlang der L70 über Gebersdorf nach Dahme.

„Momentan sind wir beim Aufbruch der vorhandenen Fahrbahn. Ab Donnerstag kommen die Archäologen und danach beginnt der Kanalbau“, erklärte Petra Niehoff vom Landesbetrieb am Mittwochvormittag.

Die Sachgebietsleiterin für Bauvorbereitung und Bauüberwachung hofft, dass sich der Zeitplan durch die archäologischen Untersuchungen nicht massiv verzögert.

Eine Mischung aus Alt und Neu

Seit Beginn der Woche wurde bereits die vorhandene Pflasterstraße abgetragen. Sie bestand aus zwei Schichten. „Wir haben hier zwei Straßen übereinander – oben Kleinpflaster und darunter noch einmal Großpflaster“, so Petra Niehoff.

Nachdem die Grabungen der Archäologen abgeschlossen und alle neuen Leitungen und Kanäle verlegt worden sind, wird die Straße neu befestigt.

Wie bereits in Richtung Luckau, soll auch hier eine graue Asphaltdecke mit Seitenrinnen entstehen. Auch die beidseitigen Gehwege werden hier „historisch wiederhergestellt“, berichtet Niehoff.

So wie in Richtung Luckau soll das Ergebnis später aussehen. Quelle: Isabelle Richter

Zudem werden elf Parkplätze an vier verschiedenen Stellen entstehen. Diese werden mit Bestandspflaster ausgestattet.

Ansprechpartner stehen für Fragen zur Verfügung

Die anliegenden Grundstücke sind während der Bauphase zu Fuß erreichbar. Die Entsorgung der Hausabfälle erfolgt in der Zeit über Sammelplätze.

Im Zuge der Maßnahmen müssen jedoch die Zufahrtswege umfangreich gesperrt werden. Die Erreichbarkeit der Grundstücke mit dem Auto ist stark eingeschränkt. Es wird deshalb darum gebeten, die Fahrzeuge möglichst außerhalb des Bauabschnittes zu parken.

Weitere Fragen zur Baustelle können bei den zuständigen Ansprechpartnern unter Telefon 01 72/ 3 72 74 49 und 01 72/ 3 51 75 89 gestellt werden

Von Isabelle Richter

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