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Teltow-Fläming Verkehrskonzept auf dem Prüfstand
Lokales Teltow-Fläming Verkehrskonzept auf dem Prüfstand
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19:45 21.02.2018
Blick vom Zinnaer Tor Jüterbog auf die Kreuzung von Schillerstraße (l.), Oberhag (r.) und Zinnaer Vorstadt. Ein Kreisel soll die gefährliche Situation entschärfen. Quelle: Uwe Klemens
Jüterbog

Die Stadt Jüterbog ist bei der Erstellung seines eigenen Verkehrsentwicklungsplans einen Schritt weiter. Am Mittwochabend diskutierten die Mitglieder des Bau- und Sanierungsausschusses über weitere, zum Teil geänderte Details des 2017 erstmals vorgelegten Änderungsentwurfs des bereits 2008 verabschiedeten Verkehrskonzeptes. Landschaftsarchitekt und Verkehrsplaner Heinz Mazur, Geschäftsführer der beauftragten Hannoveraner Umwelt- und Verkehr-GmbH (PGT), stand dem Ausschuss dazu Rede und Antwort. Am Ende der knapp einstündigen Diskussion plädierte das Gremium einstimmig dafür, der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den nun vorliegenden Änderungsplan anzunehmen.

Kritik und Anregungen flossen ein

Seit Sommer vergangenen Jahres konnten Einwohner, Gewerbetreibende und Behörden Stellungnahmen, kritische Anmerkungen und Vorschläge einbringen, die von dem Planungsbüro eingearbeitet wurden. Nicht zuletzt der Jüterboger Verkehrsbeirat hatte sich mehrfach kritisch geäußert. Themen waren dabei beispielsweise die Gestaltung des Radwegenetzes und das innerstädtische Parkraum-Management.

Der Kritik am geplanten Begegnungsverkehr von Rad- und Kraftfahrern zwischen Zinnaer Tor und Planeberg widersprach Heinz Mazur innerhalb seines Vortrags und machte anhand von Skizzen deutlich, dass der Verkehr im besagten Bereich nach dem Bau des Kreisverkehrs Zinnaer Vorstadt – Oberhag – Schillerstraße deutlich beruhigter sein werde als heute. Kraftfahrer, die durch das Tor in die Innenstadt wollen, müssen nach dem Kreisverkehr eine weitere Abbiegung passieren, was das Tempo deutlich senke und die gefahrlose Nutzung des Radfahrstreifens ermögliche. Ein außen um das Tor verlaufender Radweg wäre beim Zurückführen auf die Fahrbahn wesentlich riskanter, erläuterte Mazur.

Mit dem Beschluss beginnt die eigentliche Arbeit

„Wenn der Verkehrsentwicklungsplan beschlossen ist, beginnt für Sie als Vertreter der Stadt die Arbeit erst richtig“, machte der Planer den Ausschussmitgliedern deutlich. Als Haupthandlungsfelder hat Mazur dabei ein Parkraum-Bewirtschaftungskonzept im Blick. Der Parkdruck wird sich auf jeden Fall erhöhen und keine Stadt kann heute mehr jeden Parkplatzwunsch jedes einzelnen befriedigen. „Sie müssen selbst entscheiden, ob sie Dauerparkern oder dem Kurzeitparken vor den Geschäften den Vorrang geben wollen. Und Sie müssen mit den Planungsbehörden im Gespräch bleiben, um auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren“, warb Mazur bei den Politikern.

Ein Beispiel hierfür ist der auch am anderen Ende der Schillerstraße seitens der Stadt gewünschte Kreisverkehr. Die Planung seitens des Landesbetriebes für Straßenwesen (LS) beruht auf veralteten Verkehrszahlen und sieht vor, die Schillerstraße hier auch nach der Sanierung in die Bundesstraße einmünden zu lassen – bei heutiger Verkehrsdichte vor allem für abbiegende Radfahrer ein Risiko. Erste Verhandlungen zwischen Stadt und LS zum Thema brachten keine Annäherung.

Von Uwe Klemens

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