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Teltow-Fläming Verkehrsproblem mit Neubauten in West
Lokales Teltow-Fläming Verkehrsproblem mit Neubauten in West
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00:16 23.05.2017
Zwischen Allende- und Zetkinstraße, an der Stelle des ehemaligen Explosionsblocks, sollen die neuen Wohnungen entstehen. Quelle: Foto: Abromeit
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Ludwigsfelde

Hartwig Ahlgrimm beunruhigt die Ankündigung der Wohnungsgesellschaft Märkische Heimat in Ludwigsfelde, an der Clara-Zetkin-Straße 108 neue Wohnungen zu bauen. Wie am Dienstag berichtet, sollen künftige Mieter von der Allendestraße aus Zufahrt zu ihrem neuen Zuhause haben, die Ausfahrt ist über die Zetkinstraße geplant.

Dort wohnt auch Hartwig Ahlgrimm. Angesichts der aktuellen Genossenschafts-Baustelle für 50 neue Wohnungen am anderen Ende der Straße, sagt er zum Märkische-Heimat-Projekt: „Der Bau ist unüberlegt, er zerstört die Wohn- und Lebensqualität der jetzigen Anwohner.“ Die hätten in der Sackgassenstraße meist ohnehin schon keine Chance, ihr Auto abzustellen. Sein Vorschlag: Ein mehrstöckiges Parkhaus bauen. Die Kosten dafür könnten sich beide großen Vermieter doch teilen und mit den Benutzungsgebühren würde sich der Bau auch refinanzieren, meint Ahlgrimm.

Stadt legt noch dieses Jahr das neue Verkehrskonzept vor

Ralf Mattejiet von der Märkischen Heimat sagt zu diesem Problem: „Der abgerissene Block hatte ja 60 Wohnungen, so dass lediglich 48 neu entstehen. Und zu den Verkehrsströmen sind wir mit der Stadt im Gespräch.“ Es soll zu diesem Viertel eine Verkehrsstudie in Auftrag gegeben werden. Auch eine Einbahnstraßen-Lösung werde diskutiert, so Prokurist Mattejiet.

„Die Verwaltung legt den Stadtverordneten noch dieses Jahr das weitergeführte Verkehrskonzept vor, darin ist auch das Parkraumkonzept enthalten“, so Torsten Klaehn, Fachbereichsleiter für Bauen und Infrastruktur in der Stadtverwaltung. Dabei würden im Stadtteil West verschiedene Schwerpunktbereiche beleuchtet, so auch die Liebknecht-, die Bebel- und die Engelsstraße. Am schlimmsten, so Klaehn, sei die Situation derzeit in der Luxemburgstraße. „Das ist Altbestand, für den unsere heutige städtische Stellplatzsatzung nicht greift.“

Von Jutta Abromeit

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