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Teltow-Fläming Verlängerung der S-Bahn wird weiter geprüft
Lokales Teltow-Fläming Verlängerung der S-Bahn wird weiter geprüft
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11:42 29.11.2016
Die S2 könnte von Blankenfelde nach Rangsdorf verlängert werden. Quelle: Christian Zielke
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Rangsdorf

Ob es eine Verlängerung der S-Bahn bis nach Rangsdorf geben wird, bleibt auch nach einem Workshop des Verkehrsministeriums mit Kommunen des Berliner Umlands am Montag unklar. Landesverkehrsministerin Katrin Schneider (SPD) hat in diesem Workshop die Ergebnisse der Nachfrageuntersuchung für die sogenannte Korridor-Untersuchung vorgestellt. Darin analysiert das Land den Regionalverkehr auf der Schiene im Berliner Umland und mögliche Varianten für einen Ausbau. „Die Variantenuntersuchungen sind eine gute Grundlage für den weiteren Entscheidungsprozess“, so Schneider. „Deutlich wird, dass das wachsende Verkehrsaufkommen zwischen Brandenburg und Berlin nur durch zusätzliche Angebote und Investitionen in die Infrastruktur beherrschbar sein wird.“ Allerdings gehe es um Entwicklungen im Zeitraum von 30 bis 40 Jahren.

Optionen bleiben offen

Wie diese zusätzlichen Angebote südlich von Blankenfelde aussehen sollen, bleibt aber offen. Die Prognose auf der Dresdener Bahn sei mit verschiedenen Unsicherheiten verbunden, teilte das Ministerium nach dem Workshop mit. Dazu gehöre die Führung und Frequenz des Flughafen-Express. Obwohl die Strecke in der aktuellen Prognose für 2030 noch Kapazitätsreserven habe, muss auf längere Sicht vermieden werden, dass Konflikte zwischen Regional-, Fern- und Güterverkehr entstehen. Grundsätzlich könne es höhere Taktzeiten beim RE5 geben, außerdem werde ein zusätzlichen Halt an einem neuen Bahnhof Dahlewitz-Rolls Royce geprüft. Als weitere Variante bleibe die Verlängerung der S-Bahn bis Rangsdorf „im Entscheidungsprozess“. Die Gemeinden Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow sowie der Kreis Teltow-Fläming hatten vor kurzem erneut für eine Verlängerung der S-Bahn geworben.

Von Carsten Schäfer

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