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Teltow-Fläming Verlängerung statt Verewigung für Zossen
Lokales Teltow-Fläming Verlängerung statt Verewigung für Zossen
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13:35 11.03.2016
Die Zulassungsstelle in Zossen soll auf absehbare Zeit geschlossen werden. Quelle: dpa
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Luckenwalde/Zossen

Die Tage der Kfz-Zulassungsstelle in Zossen sind gezählt. Derzeit wird in den zuständigen Fachausschüssen des Kreistags nichtöffentlich über eine Verlängerung des Mietvertrags der Zossener Außenstelle in der Stubenrauchstraße 26c beraten.

Wie Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) gegenüber MAZ bestätigte, soll der Mietvertrag mit der privaten Eigentümergesellschaft um drei Jahre verlängert werden. „Das gibt uns den zeitlichen Rahmen, eine Zentralisierung an einem Standort und vor allem in einer kreiseigenen Liegenschaft vorzunehmen“, so die Landrätin.

Der alte Vertrag wäre am Ende dieses Monats abgelaufen. Die Zeit wurde knapp, räumte die Landrätin ein. Man habe sich aber nicht auf erpresserische Forderungen einlassen wollen und einen „Plan B“ erarbeitet, der nun aber nicht zur Anwendung kommen muss. So habe man sich auf eben diese dreijährige Verlängerung einigen können mit der Option einer einjährigen Verlängerung und das maximal dreimal.

Die Frage stellt sich aber nun, wo denn die zentrale Zulassungsstelle künftig untergebracht werden soll. Das Gebäude Beelitzer Tor 7-9, wo die Luckenwalder Zweigstelle zu finden ist, dürfte viel zu klein sein, um beide bisherigen Zweigstellen und womöglich auch noch das Straßenverkehrsamt selbst, dessen Zentrale im Kreishaus sitzt, zu beherbergen. Im Gespräch ist die ehemalige Luckenwalder Kreisverwaltung in der Grabenstraße 23, in der später die Polizeiwache Luckenwalde untergebracht war und sich jetzt eine Flüchtlingsunterkunft befindet.

Spritztour

Hartmut F. Reck sieht die Bürgernähe nicht gefährdet

Hand aufs Herz: Wie oft im Leben müssen Sie mit Ihrem neu erstandenen Auto zur Zulassungsstelle fahren? Oft erledigt das ja ohnehin der Autohändler. Und wenn nicht: Unsere Autos sind längst so komfortabel ausgestattet, dass eine „Reise“ zur Zulassungsstelle in der Kreisstadt für Auswärtige kein Problem sein sollte. Natürlich ist die Verärgerung in Zossen über den absehbaren Abzug der Behörde nachvollziehbar: Bisher galt der Standort der Zulassungsstelle immer als Ausdruck der Bürgernähe. Ein Grund für den Standort Zossen war immer, dass die meisten Kraftfahrzeuge im Norden angemeldet werden, weil da auch die meisten Menschen leben. Richtig. Aber aufwendiger wird es nicht, denn die meiste Zeit geht beim Warten drauf. Und genießen Sie doch die erste Spritztour mit Ihrem neuen Auto!

So dürfte also die Kreisstadt der Ort sein, wo künftig nur noch die Autos mit TF-Kennzeichen zugelassen werden. Nicht etwa wegen des Kreissitzes, so die Landrätin, sondern weil Luckenwalde „für alle Teilräume des Landkreises gleichgut zu erreichen ist“ – vor allem wegen des guten Ausbaus der B101. Gegen eine langfristige Verlängerung des Mietvertrags für das Objekt in Zossen spräche im übrigen die bevorstehende Kreisgebietsreform, so die Landrätin.

Das Straßenverkehrsamt hat gegenwärtig 52 Mitarbeiter, davon sitzen 18 im Kreishaus, acht am Beelitzer Tor und 36 sind in der Außenstelle Zossen tätig. Über eine Zentralisation, so Amtsleiter Hubert Grosenik, wolle man eine Verbesserung der Dienstleistungsqualität erreichen. Außerplanmäßige Schließungen wie in Luckenwalde sollen damit der Vergangenheit angehören. Zudem könne der Kreis dadurch Miet- und Sachkosten einsparen.

Von Hartmut F. Reck

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