Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Verlockung für Gipfelstürmer
Lokales Teltow-Fläming Verlockung für Gipfelstürmer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 21.06.2015
Beim Tag der offenen Tür kann nicht nur das Gelände des Recyclinghofes besucht werden, sondern auch der „Müllberg“ der Deponie. Quelle: WENKE
Anzeige
Luckenwalde

Ausblicke, die der Öffentlichkeit im Alltag verwehrt bleiben, bieten sich am 4. Juli von 10 bis 14 Uhr auf dem Recyclinghof in Luckenwalde am Frankenfelder Berg. Der Südbrandenburgische Abfallzweckverband (SBAZV) lädt zum Tag der offenen Tür ein. Die dort gelegene Deponie Frankenfelder Berg, auf der von 1940 bis 2005 mehr als zwei Millionen Kubikmeter Abfall gelagert wurden, ist inzwischen komplett rekultiviert. Insgesamt umfasst die Deponie eine Fläche von 20 Hektar, von denen 17 Hektar mit Kunststoff abgedichtet werden mussten. 10,8 Millionen Euro wurden in die Rekultivierung investiert. Deren erster Bauabschnitt begann im Jahr 2004, der zweite im Jahr 2007. Im Jahr 2005 war der letzte Müll dort verkippt worden.

Zehn Jahre nach der Schließung können Besucher die einmalige Aussicht vom „Müllberg“ – mit 96 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung in Luckenwalde – genießen. Bei optimalem Wetter kann man laut SBAV-Verbandsvorsteher Lutz Pätzold von dort aus sogar den Berliner Fernsehturm oder auch „Tropical Islands“ in Brand erkennen.

„Aber nicht nur Gipfelstürmer kommen auf ihre Kosten“, versichert Pätzold und nennt weitere Attraktionen für große und kleine Besucher. So wird es für die Sportlichen ein Bungee-Trampolin, eine Piratenschiff-Hüpfburg und Segway-Fahrzeuge geben. „In einem eigens aufgestellten großen Wasserbecken können sich Besucher in Aquabällen fortbewegen“, stellt Pätzold in Aussicht. Für Wissensdurstige werden Deponieführungen, Technikpräsentationen und Mitfahrten mit den Entsorgungsfahrzeugen angeboten; außerdem gibt es ein Wissensquiz. Kreative Köpfe sind zum Malen und Basteln mit Freddi, dem Hamster, eingeladen und können unter Anleitung ein Insektenhotel basteln oder sich am Glücksrad versuchen.

„Als Novum werden wir am 4. Juli einen Verschenke-Markt anbieten“, sagt Lutz Pätzold. Wer gebrauchte Gegenstände besitzt, die er nicht mehr benötigt, die aber zum Wegwerfen viel zu schade sind, kann diese zum Recyclinghof bringen. „Brauchbare Dinge können für andere Menschen von großem Nutzen sein“, ist Jacqueline Voigtländer vom Bereich Öffentlichkeitsarbeit überzeugt.

Angenommen werden für den Verschenke-Markt zum Beispiel gut erhaltenes Geschirr, Gläser, Vasen oder Dekorationsartikel, Spielzeug, Kinderwagen, Bekleidung, Bücher, CDs, DVDs und Schallplatten. Gefragt sind aber auch fahrtüchtige Fahrräder, Bälle und Werkzeuge, funktionstüchtige Unterhaltungselektronik oder andere elektronische Kleingeräte. Wer am 4. Juli etwas Brauchbares für sich entdeckt, kann es mitnehmen.

„Nicht geeignet sind Möbel, große Elektrogeräte, Kfz-Teile oder kaputte und verschlissene Sachen“, gibt Jacqueline Voigtländer zu bedenken. Die Sachen werden jetzt schon angenommen – auf dem Recyclinghof Luckenwalde und am Standort in Ludwigsfelde, Teltowkehre 20.

Information: Die Annahme für den Verschenke-Markt erfolgt bis zum 3. Juli montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und sonnabends von 8 bis 13 Uhr. Am 4. Juli erfolgt auf dem Recyclinghof keine Abfallannahme.

Von Elinor Wenke

Polizei Teltow-Fläming: Polizeibericht vom 18. Juni 2015 - Motorradfahrer stürzt schwer auf Autobahnzufahrt

+++ Großbeeren: Werkzeug vom Anhänger gestohlen +++ Luckenwalde: Radfahrer gestürzt +++ Ludwigsfelde: Unfall im Kreisverkehr +++ Waldstadt: Waldbrand gelöscht +++ Großbeeren: Audi prallt gegen Leitplanke

18.06.2015
Teltow-Fläming Lesung von Freya Klier im „Haus“ Altes Lager - Schicksale ostpreußischer Kinder

Die Schriftstellerin und Dokumentarfilmerin Freya Klier stellte im Kulturzentrum „Das Haus“ in Altes Lager ihr Buch „Wir letzten Kinder Ostpreußens vor“. Sie hat die „Zeugen einer vergessenen Generation“ befragt und deren persönliche Schicksale mit zeitgeschichtlichen Hintergründen ergänzt. Nach der Lesung sprach sie mit ihren Zuhörern.

21.06.2015
Teltow-Fläming Bauausschuss streitet über Hinweis an neuem Feuerwehrgebäude in Rangsdorf - Diskussion um Feuerwehr-Schriftzug

Kurz vor seiner Fertigstellung sorgt das Feuerwehrhaus in Rangsdorf für Diskussionen. Den späteren Nutzern ist der geplante Schriftzug zu klein und nichtssagend. Sie wollen große Buchstaben über den Toren – für Architekt Tassilo Soltkahn ein absolutes No-Go. Er hat deswegen einen eigenen Vorschlag gemacht.

21.06.2015
Anzeige