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Verwaltungsspezialistin mit Gestaltungswillen

Bürgermeister-Wahl in Ludwigsfelde Verwaltungsspezialistin mit Gestaltungswillen

Cornelia Hafenmayer kennt sich mit den Regeln der Verwaltung aus, und sie will die Zukunft von Ludwigsfelde gestalten, falls sie als am 20. September zur Bürgermeisterin gewählt wird. Unter anderem steht die weitere Ansiedlung von Firmen auf ihrem Programm. Die MAZ hat die Linken-Bürgermeisterkandidatin im Wahlkampf begleitet.

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Ludwigsfelde.  Im Dschungel der Verwaltungsvorschriften verliere sie nie die Orientierung und selbst in verfahrenen Situationen suche sie in Ruhe nicht nach der ersten, sondern nach der besten Lösung. Das sagen die, die mit ihr zusammengearbeitet haben über Cornelia Hafenmayer. Die studierte Agrarwissenschaftlerin, Verwaltungsfachwirtin und Personalreferentin tritt bei der Bürgermeisterwahl am 20. September für die Partei Die Linke an. Seit Anfang des Jahres gehört die 57-Jährige der Partei an. Sie ist Stadtverordnete, arbeitet als solche im Sozial-, Schul-, Kultur- und Sportausschuss mit und leitet den Rechnungsprüfungsausschuss. Seit zwölf Jahren ist sie Mitglied im Ludwigsfelder Handballclub, dort ist sie Schiedsrichterobfrau. Außerdem ist sie selbst Schiedsrichterin, Zeitnehmerin und Sekretärin im Handballverband Brandenburg.

An diesem Tag wirbt sie auf dem Rathausplatz um Stimmen. Zu ihrem Wahlkampfteam dort gehörte auch Peter Dunkel, Fraktionschef der Linken in der Stadtverordnetenversammlung und Mitglied des Kreistages. Er sagt: „Conny ist eine gute Entscheidung. Sie ist zuverlässig, fleißig und ehrgeizig.“ Dass mit Cornelia Hafenmayer erstmals eine Frau die Geschicke der Stadt leiten würde, sahen Marktbesucher durchweg positiv. Eine Frau könne mehr als nur ein kleines Familienunternehmen führen, hieß es. Frauen handelten in vielen Dingen zukunftsorientierter als Männer. Cornelia Hafenmayer sind die entwickelten, aber noch nicht belegten Gewerbegebiete ein Ärgernis. Sie will mit der Verwaltung alles dafür tun, damit sich weitere Firmen ansiedeln. Wenn möglich, solche mit klarer ökologischer Orientierung.

Nach dem Auftritt auf dem Markt führt der Wahlkampf die Kandidatin in die Kristall Saunatherme. Dort informierte sich Cornelia Hafenmayer über die ganzheitlichen Erholungsangebote. Das Schwimm- und Gesundheitscenter ist in den vergangenen Jahren immer attraktiver und beliebter geworden. Bei dem umfassenden Angebot könne man inzwischen von einer Kurstadt in der Stadt sprechen, so die Linken-Politikerin.„Wichtig ist die Fortführung der seit Jahren geplanten Investitionen, wie ein Wellenbad mit mediterraner Strandlandschaft und ein Hotelneubau“, sagte sie. „Das bringt Arbeitsplätze und zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen. Durch die Erweiterungspläne bleibt die Therme wettbewerbsfähig.“ Auch Peter Dunkel sprach sich für eine Erweiterung aus, um, wie er betonte, „noch mehr Kultur, noch mehr Sport in die Stadt zu bekommen.“

Kerstin Kimm, Betriebsleiterin der Kristall Saunatherme, wies darauf hin, dass für die Ludwigsfelder Schulen der Schwimmsport kostenlos ist. Sie nahm die Anregung von Cornelia Hafenmayer auf, dass sich Vereine der Stadt in der Therme präsentieren könnten. Von Betreiber Heinz Steinhart sei die Zusage gekommen, nach der Thermenerweiterung allen Kindern bis zu einem Alter von sechs Jahren kostenlosen Eintritt ins Wellenbad zu gewähren.

Für die Zeit des Wahlkampfes führt Cornelia Hafenmayer ein für jeden einsehbares Online-Tagebuch. Dort kann man die Wünsche der Bürger, die an sie herangetragen werden und ihre Schwerpunkte für die künftige Kommunalpolitik nachlesen. Ihre Tochter Monique Hafenmayer ist überzeugt, dass ihre Mutter die Probleme der Stadt lösen kann. Die 33 Jahre alte diplomierte Sportwissenschaftlerin formulierte: „Sie ist eine Seele von Mensch, aber sie hat auch Biss.“ Wenn es etwas durchzusetzen gilt, lässt sie nicht locker, bleibt dran, ist streitbar und zäh, wissen Parteifreunde von Cornelia Hafenmayer. Vereinskameraden, wie die Ludwigsfelder Sportlerin Stefanie Geißdörfer, schreiben über sie: „Sie ist engagiert und zuverlässig, als Schiedsrichterin fair und besonnen, als Mensch herzlich und ehrlich.“

Von Gudrun Ott

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