Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Fahrräder, Fernseher und Reifen unterm Hammer
Lokales Teltow-Fläming Fahrräder, Fernseher und Reifen unterm Hammer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:41 02.04.2014
Besonders groß war bei der Versteigerung das Interesse an den 30 Fahrrädern, die dort angeboten wurden. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Großer Andrang am Mittwochnachmittag in der Luckenwalder Theaterstraße16d: Auf dem Hof der Stadtverwaltung wurden zahlreiche Fundsachen an interessierte Bürger meistbietend versteigert. Neben 30 Fahrrädern, neun Autoreifen, einem elektrischen Bolzenschneider, einem Handwagen und einem Fahrradanhänger kam diesmal auch ein Flachbildfernseher unter den Hammer.

„Die Fundsachen stammen aus dem Stadtgebiet, aus der Fläming-Therme oder aus Wohnungssicherungen“, sagte Daniela Hurtig, Abteilungsleiterin im städtischen Ordnungsamt. „Ein halbes Jahr lang haben wir die Gegenstände im Fundbüro aufbewahrt“, ergänzte sie. Sie war zum dritten Mal als Auktionatorin tätig.

Bereits eine halbe Stunde vorher konnten Interessierte die Fundsachen unter die Lupe nehmen. Zu ihnen gehörten Dieter Müller und seine Tochter Carola Müller. Er hatte es auf ein preiswertes Fahrrad für fünf Euro als Ersatzteilspender abgesehen. „Mehr will ich nicht ausgeben“, sagte der Luckenwalder.

Das erste Schnäppchen gelang Sean Marschner. Der 16-Jährige war mit seiner Mutter gekommen und ersteigerte ein schwarzes BMX-Rad für 15 Euro. „Es hat gleich beim Mindestangebot geklappt. Das Rad hat mir sofort an gefallen und ist bis auf den Sattel in Ordnung“, sagte er erfreut. Das teuerste Geschäft wickelte Rico Strube ab. Er ersteigerte für 140 Euro ein pinkfarbenes Rad für seine Frau Christine Reinholz. Insgesamt wurden über die Fahrrad auktion 625 Euro eingenommen.
Der Flachbild fernseher ging für 105 Euro an Carsten Schulz. „Ich will ihn als Zweitfernseher nutzen“, sagte er. Ein Fünf-Euro-Fahrrad ergatterte Dieter Müller zwar nicht, er konnte aber für 35 Euro einen Fahrradanhänger mit nach Hause nehmen, den er fürs Moped nutzen will. Während 16 Drahtesel an diesem Tag erfolgreich an den Mann oder die Frau gebracht wurden, blieben die restlichen aus Mangel an Geboten stehen und werden nun entweder verschrottet oder an eine gemeinnützige Einrichtung gespendet.

Im Anschluss konnten noch viele kleinere Fundgegenstände erworben werden. An „Wühltischen“ stürzten sich die Besucher unter anderem auf Bademäntel, Handtücher, Rucksäcke, Badelatschen, Handschuhe, Bücher, Schirme, Tücher, Badehosen, Jacken und Schmuck.

Von Lukas Lehmann

Folgen Sie uns auf Facebook!

Aktuelle Nachrichten und Fotos aus den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald finden Sie auf unserer Facebook-Seite. Folgen Sie unserer Seite und diskutieren Sie mit uns über aktuelle Artikel oder geben Sie uns Hinweise, worüber wir berichten können.

Hier kommen Sie direkt auf unsere Facebook-Seite: www.facebook.com/dahmelandflaeming.

Werden Sie Fan von der MAZ bei Facebook!

Teltow-Fläming In den Jüterbogs Kitas üben die Jüngsten verschiedene Handwerksberufe - Hobeln und Hämmern mit Erwachsenen-Werkzeug

In Jüterbogs Kitas arbeiten plötzlich ganz viele Tischler oder Fliesenleger. Aber nicht, weil in den Kindergärten umgebaut werden. Die Kinder können die Bauberufe mal Ausprobieren. Das Projekt der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming kommt an. Für den Verband ist aber nicht nur wichtig, dass die Kinder Spaß haben.

02.04.2014
Teltow-Fläming Autor Clemens Meyer liest in Luckenwalde aus seinem Roman „Im Stein“ - Der Spezialist für Abgründe und Extreme

Der Schriftsteller Clemens Meyer schreibt über Prostituierte, prügelnde Jugendliche und andere extreme Gestalten. Am Donnerstag liest er aus seinem viel gelobten Roman "Im Stein". Die MAZ verlost zwei mal zwei Tickets für die Lesung in der Bibliothek.

02.04.2014
Teltow-Fläming Nachfahren besuchen Heeresversuchsstelle in Kummersdorf-Gut - Die Enkel der Raketenforscher

Die Großeltern von Karen Thiel und Hans Schumacher haben für die Nazis in Kummersdorf-Gut an Raketen geforscht. Lange haben die beiden ihre Familiengeschichte verdrängt. Nun haben sie die Heeresversuchsstelle in Kummersdorf besucht. Dort wurde ihnen einiges über ihre Vorfahren bewusst.

02.04.2014