Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 0 ° Regenschauer

Navigation:
Vielseitiger Einheitzbrei

Zossen Vielseitiger Einheitzbrei

Es war die erste Musikveranstaltung namens Einheitzbrei, in Zukunft soll sie zur Tradition werden: Im Zossener E-Werk traten am Montagabend vier Nachwuchsbands aus der Region auf. Sie sorgen für einen vielfältigen Abend durch mehrere Genres.

Voriger Artikel
Viele Ziele statt großer Visionen
Nächster Artikel
Er erfüllt Sterbenden den letzten Wunsch

Die Zossener Band „Semperfield“ kurz vor dem Auftritt beim Einheitzbrei im E-Werk.

Quelle: Robin Knies

Zossen. Handgemachte Musik mit krachenden Instrumenten gab es am Montagabend im E-Werk Zossen zu hören. Unter dem Motto „Einheitzbrei“ traten vier „Local Heroes“ auf, also Bands, von denen zumindest drei aus der Region stammen. Jede der Bands bot ihren ganz eigenen Musikstil dar: von akustischen Gitarrenklängen über Deutschpunk bis hin zu 70s-Hardrock.

Den Anfang machten „Die penetranten Zwei“. Ein Duo, das mit Akustikgitarren und Gesangsharmonien mit Ärzte-Einschlag einen lockeren Einstieg ins Programm lieferte. Für Musik der härteren Gangart sorgten im Anschluss die Berliner „Pog Aktiv“, die als einzige Band des Abends nicht aus der Region kommt.

Sie sind außerdem die jüngsten in der Runde: Obwohl sie im Schnitt erst 18 Jahre alt sind, machen sie schon seit knapp fünf Jahren zusammen Musik und spielten zum Teil Gitarrensolos, von denen sich so manche gestandene Rockband eine Scheibe abschneiden kann. Mit ihrer Mischung aus Punk, Metal und Rap heizten sie die Stimmung für die danach folgenden Auftritte an.

Veranstalter Holger Krause freute sich, dass hier jüngere, regionale Bands eine Chance zum Spielen bekommen: „Die Leute wollen Superstars sehen und fahren deshalb extra bis nach Berlin, dabei gibt es auch hier in der Gegend jede Menge guter Bands zu sehen.“ Die Veranstaltung, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfand, soll in Zukunft zu einer jährlichen Tradition werden.

Spätestens als die dritte Band „Søne“ mit Mitgliedern aus Zossen und Wünsdorf auf die Bühne kam, war die Halle gut gefüllt und von den anfangs überall auf dem Boden verteilten Luftballons waren größtenteils nur noch Fetzen übrig. „Søne“ spielten – ganz im Sinne der Fans – ein ausgedehntes Set und verbanden Deutschrock mit sperrigen Gitarren und Texten aus dem Leben, zu denen viele der erschienenen Fans mitgrölten.

Den Abschluss machten die Zossener „Semperfield“, die einzige Band mit englischsprachigen Texten. Das Trio trat unter anderem bereits in der Berliner Columbiahalle und auf dem Taubertal-Festival in Rothenburg auf und spielt größtenteils eigenes Material. Ihre Mischung aus Punk und klassischem Hardrock orientiert sich dabei an Vorbildern wie den „Foo Fighters“ und „Motörhead“.

„Wir spielen vor allem eigene Songs, aber hin und wieder auch mal ein Cover, so dass eine gesunde Mischung entsteht“, erklärte Sänger und Gitarrist Calvin Stolte. Eine erste EP der Band befindet sich bereits in Produktion und soll voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen.

Von Robin Knies

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg