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Vier Altbauten kommen unter den Hammer

Dahmer Wohnungsbaugesellschaft Vier Altbauten kommen unter den Hammer

Die Dahmer Wohnungsbaugesellschaft lässt am 2. Juli vier größtenteils unbewohnte Immobilien versteigern. Drei Objekte befinden sich zentral in der Stadt, das vierte ist ein Mehrfamilienhaus und liegt etwas außerhalb. Die Mindestgebote liegen zwischen 7500 und 22 000 Euro.

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Dieses Mehrfamilienhaus in der Max-Hannemann-Straße 53 stand schon einmal zum Verkauf, fand aber keinen Interessenten.

Quelle: Uwe Klemens

Dahme/Mark. Ein leerstehendes Haus kann ein Schnäppchen sein – auf jeden Fall ist es viel Arbeit, wenn man es wieder auf Vordermann bringen möchte. Bei vier größtenteils unbewohnten Immobilien in Dahme können nun handwerklich begabte Schnäppchenjäger zum Zuge kommen, denn die Objekte werden von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft versteigert. Am 2. Juli werden die Häuser beim Berliner Auktionshaus Karhausen im „Auditorium Friedrichstraße“ unter den Hammer kommen.

Drei der Objekte liegen zentral, nämlich in der Jägerstraße 20, in der Wallstraße 10 und quasi im Kern der Stadt in der Max-Hannemann-Straße 53. Etwas außerhalb liegt ein Mehrfamilienhaus in der Jüterboger Straße 46/47. Die Mindestgebote für die Häuser, die zwischen 1870 und 1919 errichtet worden sind, liegen zwischen 7500 und 22000 Euro. „Wenn man auf die aufgerufenen Startpreise schaut, erkennt man, dass es sich um Objekte mit großem Sanierungs- und Modernisierungsbedarf handelt“, sagt Uwe Leißner gleich vorweg über die Häuser. „Aber die Mindestgebote spiegeln nicht den Wert der Objekte“, sagt Leißner.

Besichtigungstermine für Kurzentschlossene

Der 63-jährige Verwaltungswirt leitet die Repräsentanz des Auktionshauses in Zossen und hat seit 2014 ein Dutzend Objekte der Dahmer Wohnungsbaugesellschaft versteigern lassen. „Wenn solche Häuser über Jahre leer stehen, bleibt manchen Interessenten bei der ersten Ansicht vielleicht das Herz stehen, aber ich sehe auch immer wieder, wie solche heruntergekommenen Immobilien in Eigenleistung wieder zu Schmuckstücken in den Städten werden“, sagt Leißner. Für Kurzentschlossene bietet er in der kommenden Woche noch Besichtigungstermine an.

Das Objekt in der Wallstraße besteht streng genommen aus zwei Häusern mit vier Wohnungen und ist sogar teilvermietet, bietet fast 5000 Euro Mieteinnahmen im Jahr. Der Altbau in der Jägerstraße ist erst vor sechs Monaten leergezogen worden. Die Wohnungsbaugesellschaft hat dort vor einigen Jahren noch die Haustüren, Fenster und den Warmwasserboiler erneuern lassen.

Ehemaliger Steinmetzbetrieb bietet 1500 Quadratmeter Fläche

In der Jüterboger Straße in Dahme herrscht zwar schon seit zwei Jahren Leerstand – dort erwirbt der Käufer allerdings auch ein großes Grundstück, „das man von der Straße aus gar nicht erwarten würde“, berichtet Uwe Leißner. 1500 Quadratmeter Fläche hat dieser ehemalige Steinmetzbetrieb zu bieten.

Alle 89 Objekte, darunter auch ein Grundstück in Luckenwalde, sind auf der Internetseite des Auktionshauses www.karhausen-ag.de zu finden. Die Auktion beginnt zwar bereits am 1. Juli, die Dahmer Immobilien sind allerdings erst am darauffolgenden zweiten Auktionstag, und dann ab 12 Uhr, zu ersteigern.

Von Peter Degener

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