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Vier Bewerber fürs Trio

Ortsbeirat von Grüna Vier Bewerber fürs Trio

Vier Kandidaten treten an für den Ortsbeirat Grüna an. Gewählt wird der Beirat von der Stadtverordnetenversammlung Jüterbog. Zur Kommunalwahl und zur Landtagswahl im vergangenen Jahr hätten die Einwohner in Grüna wählen können. Doch damals gab es keine Kandidaten. Jetzt bewerben sich drei Männer und eine Frau. Drei werden benötigt.

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Michael Kirchner, Stephanie Tenner, Robert Heinrich und Robert Kuhn kandidieren (v.l.n.r.).

Quelle: Gertraud Behrendt

Jüterbog. Bald haben alle Ortsteile der Stadt Jüterbog wieder einen Ortsbeirat. Drei Männer und eine Frau wollen sich im Ortsbeirat Grüna für die Belange des Dorfes einsetzen. Alle vier kandidieren als freie Wählergruppe. Wahlleiterin Iris Berginski prüfte kürzlich mit dem Wahlausschuss die Zulassung. Alle Bestimmungen wurden eingehalten; Ausschlussgründe waren nicht zu finden.

So dürfen die Stadtverordneten zur nächsten Versammlung am Mittwoch, dem 30. September, ihre Stimmen verteilen. Zur Auswahl stehen drei zugezogene Bewerber und ein „Ureinwohner“. Die einzige Frau im Kandidaten-Quartett ist die 38-jährige Stephanie Tenner. Sie stellte sich als Pharmazeutin vor, die jetzt selbstständig arbeite und seit 2011 mit ihrer Familie in Grüna wohnt. Ebenso lange hat Robert Kuhn, der als Vermessungsingenieur in Teltow arbeitet, bereits seinen Wohnsitz im Ortsteil. „Meine Frau stammt aus Grüna“, sagte der 42-Jährige. Der jüngste Bewerber ist Robert Heinrich mit 30 Jahren, der erst seit zwei Jahren in dem Jüterboger Ortsteil lebt und als Unternehmer in Sachen Photovoltaik unterwegs ist. Urgestein ist hingegen Michael Kirchner, der bei der Arbeiterwohlfahrt arbeitet. Er ist 43 Jahre alt, und genauso lange wohnt er schon in Grüna.

Die Wahlleiterin erläuterte ihnen das Prozedere bei der Stadtverordnetenversammlung. In der werden alle Gewählten aufgerufen, um ihr Votum auf dem Wahlzettel anzukreuzen. Nach der Auszählung wird bekannt gegeben, wie viele Stimmen jeder auf sich vereinen konnte. Die drei mit den meisten Stimmen bilden dann den Ortsbeirat.

Der muss sich in den nächsten Tagen danach einigen, wie das Oberhaupt zu wählen ist. Derjenige, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt, hat ein Vorschlagsrecht. „Entweder derjenige, der die meisten Stimmen hat, wird Ortsvorsteher, oder alle sind sich einig, wer es machen soll.“ Die dritte Möglichkeit wäre ein Wahlverfahren mit Urne und Stimmzettel für die drei Wähler. Auf jeden Fall müsse das älteste Ortsbeiratsmitglied die Versammlung eröffnen, erläuterte Iris Berginski.

Zur ersten Sitzung des Ortsbeirates wird ein Vertreter der Stadt dabei sein. Einmal im Monat soll der Ortsbeirat tagen. Aber nicht auf Zuruf. Die Termine sind so lange vorher bekanntzugeben, dass sie im Amtsblatt angekündigt werden können. Damit werde sichergestellt, dass jeder Einwohner in Grüna teilnehmen könne.

Beim Bürgermeister der Stadt gebe es in unregelmäßigen Abständen Beratungen mit den Ortsvorstehern, weil nicht alle an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung teilnehmen können. Die nächste Beratung mit dem Stadtoberhaupt war zunächst für den 28. September geplant. In Grüna bestand der Wunsch, daran teilzunehmen. Das könnte klappen, weil die Zusammenkunft auf den Oktober vertagt worden ist. Dann steht zumindest der Ortsbeirat fest.

Von Gertraud Behrendt

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