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Teltow-Fläming Vier Millionen Euro Überschuss
Lokales Teltow-Fläming Vier Millionen Euro Überschuss
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00:17 18.03.2017
Hat gut Lachen. Kreis-Kämmerer Johannes Ferdinand Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Noch liegt der Jahresabschluss 2013 des Kreises nicht vor, aber auf der jüngsten Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses (HFA) des Kreistags von Teltow-Fläming am Montagabend gewährte Kreiskämmerer Johannes Ferdinand den Mitgliedern schon einen Einblick. Demnach war im Haushaltsplan 2013 ein Überschuss von 100 000 Euro geplant, nach der abschließenden Prüfung aller Einnahmen und Ausgaben seien es aber tatsächlich vier Millionen Euro.

Anlagevermögen sinkt in Zeiten ohne Etat

Darin spiegele sich vor allem die haushaltsfreie Zeit wider, meinte Ferdinand. Im Jahr 2013 war lange kein genehmigter Haushaltsplan vorhanden, deshalb durften nur die nötigsten Ausgaben getätigt werden. Das zeige sich auch im Anlagenvermögen, das zum Jahresende 2012 bei 170 Millionen Euro lag und ein Jahr später bei nur 165 Millionen. Schon daran erkenne man, dass 2013 keine nennenswerten Investitionen vorgenommen wurden.

Das Ergebnis dieses Sparjahres ist in den Augen des Kämmerers umso schöner. Und so gratulierte er seiner Chefin, Landrätin Kornelia Wehlan (Linke), zu dem ersten Abschluss, den sie verantwortet. Denn es stünde einer uneingeschränkten Entlastung der Landrätin nichts im Wege.

Positive Haushaltsabschlüsse der vergangenen Jahre

Grundsätzlich betonte der Kämmerer, dass mit den Jahresabschlüssen, mit denen der Kreis immer noch ziemlich hinterherhinkt, nicht die Vergangenheit abgehakt werde, sondern dass sie Bestandteil der Haushaltssicherung seien. Ohne die positiven Ergebnisse auch der vorangegangenen Jahresabschlüsse wäre die Haushaltssicherung nicht so gut und schnell verlaufen.

Zunächst ist aber nicht der HFA zuständig für den Jahresabschluss, sondern der Rechnungsprüfungsausschuss, der erst am kommenden Dienstag tagen wird. Dennoch gab Ferdinand schon jetzt zu bedenken, ob man nicht gleich drei Jahresabschlüsse auf einmal machen solle, die zwar den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, aber nicht so tiefgründig sind wie gewohnt. So hatte es kürzlich die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz gemacht, die mit ihren Jahresabschlüssen ebenfalls im Hintertreffen lag.

Sondersitzung am 10. April

Schließlich sind Abschlüsse des Vorjahres wichtige Indikatoren für die Erstellung eines Haushaltsplans für das bevorstehende Jahr. Wenn aber noch ein paar Jahre dazwischen liegen, weiß eine Kommune nicht genau, wo genau sie finanziell steht.

Während Bettina Lugk (SPD) da noch Klärungsbedarf hat, kann Dirk Steinhausen (CDU) mit einem Dreijahresabschluss für 2014 bis 2016 gut leben. Das soll unter anderem auf einer Sondersitzung am 10. April geklärt werden.

Von Hartmut F. Reck

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