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Vier Tage Auszeit vom Alltag

Luckenwalde Vier Tage Auszeit vom Alltag

Das Luckenwalder Turmfest findet erstmals über Pfingsten statt, weil für viele das erste Juni-Wochenende fest dafür eingeplant ist. Dafür dauert das Fest auch einen Tag länger und wird erst am Pfingstmontag ausklingen. Das umfangreiche Programm steht inzwischen fest. Höhepunkte sind das Abschiedskonzert von „Six“ und das Abschlusskonzert der „Münchener Freiheit“.

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Stephan Gruschwitz (l.) und Andreas Schröder vom Kulturamt haben das 27. Turmfest maßgeblich vorbereitet. Das Programm steht.

Quelle: FOTO: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Woanders heißt es Eintritt, beim Luckenwalder Turmfest sprechen die Organisatoren vom „Kulturbeitrag“. Das heißt nicht, dass alle Besucher einen eigenen kulturellen Beitrag leisten sollen, sondern dass sie mit ihrem finanziellen Beitrag Anteil am Gelingen des Festes haben. „Mit diesen Einnahmen finanzieren wir das Bühnenprogramm mit“, betont Stephan Gruschwitz, der als Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus hauptverantwortlich für die Organisation und das Gelingen des Turmfestes ist. Dass die Kosten nicht allein durch die Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten gedeckt werden können, weiß man in Luckenwalde seit 26 Jahren. Schließlich ist das Turmfest jedes Jahr das größte Volksfest und Kulturereignis im ganzen Landkreis Teltow-Fläming.

Erstes Juni-Wochenende ist fest im Kalender verankert

Neu in diesem Jahr ist, dass das Turmfest über Pfingsten stattfindet. „Das erste Juni-Wochenende steht bei vielen Gästen, Künstlern und Schaustellern fest im Veranstaltungskalender“, berichtet Gruschwitz. An diesem Termin wollte man wegen des Pfingstfestes nicht rütteln. Das habe außerdem den Vorteil, dass das Turmfest einen Tag länger dauert. So wird der Gottesdienst auf der Marktturmbühne erst am Pfingstmontag begangen. Danach können die Schausteller ihre Karussells und Buden noch einmal öffnen. An diesem Tag wird es keine kulturellen Darbietungen mehr geben. Deshalb wird der Eintritt, pardon, der Kulturbeitrag frei sein.

Mehr als 30 Formationen spielen Livemusik

Dafür gibt es auf den drei Bühnen an den drei Tagen zuvor Aufführungen in Hülle und Fülle. Mehr als 30 Formationen spielen Livemusik in allen möglichen Stilrichtungen. So gibt am Freitag, dem 2. Juni, die erfolgreiche und aus dieser Region stammende Band „Six“ nach 25 Jahren ihr Abschiedskonzert auf der Hauptbühne des Turmfestes vor dem Marktturm.

Auf der Feuerwehr-Bühne gibt es zunächst Blues, Rock und Funk, dann Rhythm and Blues und schließlich Hardrock. Zur gleichen Zeit – wie gewohnt – kommen die Country-Fans vor der Bühne am Nuthepark auf ihre Kosten, pardon, auf ihre Kulturbeiträge.

24. Luckenwalder Turmfestlauf

Der Samstag ist zunächst geprägt vom 24. Luckenwalder Turmfestlauf, beginnend um 14.30 Uhr mit der Ministaffel der Schulen, gefolgt vom Schnupperlauf für Jedermann um 16 Uhr und vom Zehn-Kilometer-City-Lauf um 17 Uhr. Gleichzeitig startet der Firmen-und-Jedermann-Staffel-Lauf. So dürfen nicht mehr nur Firmen eine Staffel aufstellen, sondern jeder, der drei bis fünf Mitläufer zusammentrommeln kann. Anmeldungen bis zum 1. Juni bei sport@luckenwalde.de

Ansonsten findet auf dem Markt am Nachmittag das Familienfest statt und abends treten „48 Stunden“, „Silent Circle“ und „Stamping Feet“ auf. Vor der alten Feuerwehrwache spielen unter anderem die „Nashville Suckers“ aus Luckenwalde und Ludwigsfelde sowie „Supersigh Co.“ aus Jüterbog. Im Nuthepark bestreiten am Nachmittag hauptsächlich die Musikschul-Ensembles „Blechschaden“, das „Keksorchester“ und „The TwelFes“ das Programm.

Vorgeschmack auf „Sound City“

Einen Vorgeschmack auf das Musikschulfestival „Sound City“ in Luckenwalde bietet am Sonntag das Landesjugendjazzorchester Brandenburg auf der Marktplatzbühne ab 15 Uhr. Bei der Feuerwehr findet ein buntes Kinderprogramm statt und der Nuthepark ist fest in Luckenwalder Hand: „Taktgefühl“, „Tastenfeuer“, Andreas Hüttner und Band sowie das Richard-Melckior-Trio plus Julia Iffländer.

Den krönenenden Abschluss bildet die „Münchener Freiheit“ am Sonntagabend, die vor zwölf Jahren schon mal beim Turmfest spielte.

Von Hartmut F. Reck

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