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Teltow-Fläming Visionen, Mut und Tatkraft für die Natur
Lokales Teltow-Fläming Visionen, Mut und Tatkraft für die Natur
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00:17 11.02.2016
Sie gehören zum Urgestein des Landschafts-Fördervereins Nuthe-Nieplitz-Niederung und schwelgten in Erinnerungen: Hubertus Meckelmann, Michael Zerning und Günter Kehl (v. l.).
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Glau

Jubiläumsfeier am Sonntag im Naturparkzentrum am Wildgehege Glauer Tal: Auf den Tag genau vor 25 Jahren ist der Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung gegründet worden. Mitglieder, Partner und Freunde des Vereins waren in kleiner Runde zusammengekommen, um mit Sekt anzustoßen und sich bei Kaffee und Torte die ereignisreichen Jahre und die gemeinsam erbrachten Leistungen in Erinnerung zu rufen. Einen größeren Festakt zum Vereinsjubiläum, so kündigte Vorsitzende Christa Schmid an, wird es am 26. Juni dieses Jahres an selber Stelle geben.

Ganze sieben Vereinsmitglieder formulierten am 7. Februar 1991 das Ziel, Natur und Landschaft als die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen, der Tiere und Pflanzen in der Nuthe-Nieplitz-Niederung zu erhalten oder auch wieder herzustellen. Eine kühnes Ziel, denn die Niederung, die sich zwischen den Flüssen Nuthe und Nieplitz in Nord-West-Richtung von Trebbin (Teltow-Fläming) bis Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) erstreckt, hat eine Fläche von 623 Quadratkilometern. Einem solchen Terrain, das zu einem großen Teil nach jahrzehntelanger militärischer Nutzung verwüstet und verödet war, wieder Leben „einzuhauchen“ und schließlich sogar einen Naturpark in den beiden Landschaftsschutzgebieten zu etablieren , erforderte nicht nur Visionen und Ideen, sondern auch den Mut und die Tatkraft möglichst vieler engagierter Menschen.

Inzwischen hat der Verein 61 Vollmitglieder aus Land- und Forstwirtschaft, aus Kommunen, Behörden und der Wissenschaft sowie 155 Fördermitglieder. Im Laufe der Jahre wurden mehr als 3500 Hektar Wiesen, Acker, Wald und Seen für eine naturverträgliche Entwicklung gesichert. Viele Flächen wurden renaturiert. Bäume und Sträucher wurden gepflanzt sowie naturnahe Wälder, Seen und Feuchtgebiete gestaltet.

Das alles geschah und geschieht nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Gegenteil: Das Anlegen von Wanderwegen, Aussichtstürmen oder auch von großzügig gebauten Seestegen zielt bewusst auf die Entwicklung eines sanften Tourismus. Allein im vorigen Jahr besuchten mehr als 30 000 Menschen den Naturpark. Im südlichen Teil des Parks zieht es immer mehr Menschen zu den geführten Wanderungen durch die einzigartige Wildnis des ehemaligen Truppenübungsplatzes Jüterbog.

In der Dünen-, Heide- und Waldlandschaft ist hautnah zu erleben, wie sich die Natur auch als Lebensraum vieler Tiere wieder frei entwickelt. Am nördlichen Eingang zum Naturpark ist es das Wildgehege Glauer Tal, in dem sich die Besucher im Freigehege auf Pirsch begeben können, um Rot -, Dam- und Muffelwild unter natürlichen Bedingungen zu erleben.

Hier bei Glau, einem Ortsteil von Trebbin, befindet sich auch das vom Verein geführte Naturpark-Zentrum, in dem es Informationen für Besucher, Ausstellungen sowie Vorträge gibt und von dem aus eine intensive Umweltbildung betrieben wird. Am Rande der Feierlichkeit erklärte Vereinsvorsitzende Christa Schmid: „Wir hoffen, dass unsere Anträge auf finanzielle Unterstützung in der gerade begonnenen neuen Förderperiode positiv beschieden werden. Dann können wir uns neuen Projekten, wie dem verstärkten Moorschutz und der Wiederansiedlung des Steinkauzes, zuwenden.“

Von Matthias Butsch

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