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Vitalkur für Mehlsdorfer Straße

Anwohner in Luckenwalde können auf Ende der Holper-Fahrbahn hoffen Vitalkur für Mehlsdorfer Straße

Die Mehlsdorfer Straße in Luckenwalde ist in schlechtem Zustand. Frühestens im Jahr 2016 soll sie aber saniert werden. Dafür will die Stadt mehr als 250 000 Euro in die Hand nehmen. Die Planungen wurden jetzt vorgestellt.

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Die Mehlsdorfer Straße soll ab 2016 saniert werden.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Die Mehlsdorfer Straße in Luckenwalde befindet sich seit Jahren in einem schlechten Zustand. Doch nun ist für die Anwohner und Besucher des Wohngebietes Neufrankenfelde Erleichterung in Sicht. Die Straße mit einer Länge von 470 Metern soll saniert werden.

Auch die Beleuchtung wird erneuert. Laut Jürgen Schmeier, Leiter des städtischen Straßen-, Grünflächen- und Friedhofsamtes, will die Stadt 230 000 Euro für den Bau und 23 000 Euro für Planungsleistungen investieren. Baubeginn werde an der Kiefernstraße sein, also „von oben nach unten“, wo die Mehlsdorfer Straße in die Berkenbrücker Chaussee mündet.

Matthias Hoffmann vom Jüterboger Ingenieurbüro Hoffmann, der unter anderem auch die Planung der inzwischen fertiggestellten Frankenstraße unter seinen Fittichen hatte, stellte kürzlich im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt die Vorplanung vor.

„Zwischen Kiefern- und Felgentreuer Straße ist die Mehlsdorfer Straße unbefestigt, weist maximal Asphaltfragmente auf und hat ein Längsgefälle“, erklärte Hoffmann. Unterhalb der Felgentreuer Straße bilden derzeit Betonspurplatten eine holprige Fahrbahn. Die Gesamtbreite der Fahrbahn liegt bei 5,40 Metern. „Das ermöglicht den Begegnungsverkehr, im Notfall auch für zwei Lkws“, schätzt Hoffmann. Teilweise ist die Fahrbahn aber auch wesentlich schmaler.

Der Baugrund wird von den Experten als gut eingeschätzt. Die Fahrbahnoberfläche soll laut Hoffmann mit Betonsteinpflaster und einer Filigran-Fuge hergerichtet werden. Sickermulden und Rigolen-Anlagen sollen das Regenwasser reguliert ableiten. „Bisher ist das ein Problem“, sagte Hoffmann, „bei dem abschüssigen Gelände fließt das Wasser wie ein Bach bergab.“ Die Einmündungsbereiche zur Kiefern- und Felgentreuer Straße sind bereits saniert.

Hoffmann brach eine Lanze für das Betonsteinpflaster. „Es passt sich gut dem Wohngebiet an und ist sehr wasserdurchlässig“, sagte er. „Würden wir die Fahrbahn zuasphaltieren, braucht man viel mehr Wasserabläufe, das wäre teurer. Wir haben hier schon die preisgünstigere Variante“, so Hoffmann weiter.

Dietmar Seiler (Linksfraktion) befürchtet, dass Kraftfahrer in den Sickermulden parken könnten, ohne es zu wissen und die Mulden dann ihre Funktion verlieren würden. „Die Anwohner müssen überzeugt werden, dass die Sickermulden in ihrem eigenen Interesse sind“, antwortete Hoffmann.

Auf einen raschen Baubeginn können die Anwohner noch nicht hoffen. „Wir bereiten jetzt die Planung für das nächste Haushaltsjahr vor“, sagte Schmeier.

Von Elinor Wenke

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