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Volkssolidarität sitzt im Übergangsquartier

Luckenwalde Volkssolidarität sitzt im Übergangsquartier

Für ein Jahr hat sich die Volkssolidarität in Luckenwalde in einem Übergangsquartier in der Trebbiner Straße eingerichtet – und muss sich räumlich einschränken. Im Sommer soll das neue Sozialzentrum in der Carl-Drinkwitz-Straße bezogen werden.

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Der Altbau in der Carl-Drinkwitz-Straße ist komplett abgerissen. An gleicher Stelle soll ein neues, modernes Sozialzentrum der Volkssolidarität entstehen.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Doreen Schulze, Geschäftsführerin der Regionalgeschäftsstelle der Volkssoldarität, und ihre Mitarbeiter in Luckenwalde sitzen derzeit auf engem Raum. Sie haben sich in einem Übergangsdomizil in der Trebbiner Straße 30b eingerichtet, denn ihre ehemalige Wirkungsstätte in der Carl-Drinkwitz-Straße gibt es nicht mehr.


Im kleinen Büro

Im kleinen Büro: Geschäftsführerin Doreen Schulze, Assistentin Marianne Franke und Bereichskoordinatorin Silvana Zarling.

Quelle: Elinor Wenke

Der in die Jahre gekommene Altbau wurde in den vergangenen Monaten komplett abgerissen; derzeit ist dort eine leere Baustelle zu sehen. In wenigen Tagen sollen aber die Beton- und Maurerarbeiten beginnen, denn an gleicher Stelle lässt der Landesverband der Volkssolidarität einen Neubau errichten. „Dort entsteht für 1,6 Millionen Euro mit Hilfe von Fördermitteln aus der Deutschen Fernsehlotterie ein nagelneues Sozialzentrum“, sagt Doreen Schulze.

Auf zwei Etagen wird ein modernes, lichtdurchflutetes Gebäude mit bodentiefen Fenstern bessere Bedingungen für Mitarbeiter und Klienten schaffen. „Das Haus wird barrierearm und das Obergeschoss mit einem Fahrstuhl zu erreichen sein“, stellt die Chefin in Aussicht. Insgesamt werden 650 Quadratmeter Fläche auf zwei Etagen zur Verfügung stehen. Die Außenfassade wird mit Holz verkleidet und optisch an die Stadtarchitektur und die VS-Kita „Burg“ angepasst.

Sozialstation und Treffpunkte im Erdgeschoss

Im Erdgeschoss ziehen die Sozialstation, das Angebot „Essen auf Rädern“ sowie die gewohnten Treffpunkte für die Besucher ein. Oben werden Verwaltungsräume und Büros eingerichtet, unter anderem für die Migrationsberatung, die Kita-Verwaltung, das Reisen-Angebot oder die Buchhaltung.

Bis dahin müssen sich die Mitarbeiter aber noch gedulden. Im Mai waren sie bei laufendem Betrieb aus- und umgezogen, im nächsten Sommer soll der neue Bau bezogen werden. Jetzt ist quasi Halbzeit. „Wir müssen uns hier schon ein bisschen einschränken“, räumt Doreen Schulze ein, „statt vorher 250 Quadratmeter in der unteren Etage und 580 insgesamt haben wir hier 170 Quadratmeter zur Verfügung.“ Aber man rückt eben enger zusammen und macht das Beste daraus.

Einige Angebote ausgelagert

Die Demenzgruppe und die Kartenspieler treffen sich jetzt im Übergangsquartier in der Trebbiner Straße. Andere Angebote wurden vorübergehend ausgelagert. So kommen die „Montagsmaler“ im Quartiersbüro „Kiekemal“ zusammen; die Sportgruppe weicht in die Volkshochschule aus. Andere Angebote wie die Tanznachmittage müssen vorübergehend pausieren.

„Wir können es kaum erwarten, in die neuen Räume zu ziehen. Dort haben wir Platz und werden ein richtiger Ort der Begegnung“, schwärmt Doreen Schulze. Obwohl ihr Terminkalender rappelvoll ist, freut sie sich, dass sie sich um die neue Innenausstattung mit modernen und körperfreundlichen Möbeln selbst kümmern kann. 30 angestellte Mitarbeiter werden davon profitieren können. „Dazu kommen die vielen Ehrenamtlichen, ohne die auch der Umzug gar nicht möglich gewesen wäre“, sagt die Chefin. Insgesamt führt sie im Verbandsbereich, zu dem neben Luckenwalde auch Finsterwalde, Herzberg, Forst und Jüterbog gehören, die Regie über 160 Mitarbeiter.

Von Elinor Wenke

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