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Volkssolidarität zieht vorübergehend um

Luckenwalde Volkssolidarität zieht vorübergehend um

Die Mitarbeiter der Volkssolidarität in der Carl-Drinkwitz-Straße sitzen auf gepackten Koffern. Für ein Jahr ziehen sie in ein Ausweichquartier in der Trebbiner Straße. Am jetzigen Standort wird der Altbau abgerissen und durch ein neues, modernes Sozialzentrum ersetzt.

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Mitten im Umzug: Doreen Schulze (r.), Geschäftsführerin der Regionalgeschäftsstelle der Volkssolidarität, und ihre Assistentin Marianne Franke.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Die Mitarbeiter in der Luckenwalder Geschäftsstelle der Volkssolidarität sitzen derzeit auf gepackten Koffern. Das Domizil in der Carl-Drinkwitz-Straße, wo der Wohlfahrtsverband seit 1995 untergebracht ist, wird leergeräumt und soll einem modernen Neubau weichen.

„Wir ziehen am 15. und 16. Mai bei laufendem Betrieb um“, sagt Doreen Schulze, Geschäftsführerin der Regionalgeschäftsstelle der Volkssolidarität im Verbandsbereich Fläming Elster. Sie freut sich trotz des einziehenden Chaos um sie herum. „So kommt man wenigstens dazu, Akten zu sortieren und Überflüssiges wegzuwerfen“, sagt sie. Erste Schränke lichten sich, Dokumente wandern in die Umzugskartons. Ihre Assistentin Marianne Franke hat in ihrem Büro ebenfalls schon Platz geschaffen.

Aus der Drinkwitzstraße zieht die Volkssolidarität für ein Jahr aus – Geschäftsführerin Doreen Schulze (r) und ihre Assistentin Marianne F

Aus der Drinkwitzstraße zieht die Volkssolidarität für ein Jahr aus – Geschäftsführerin Doreen Schulze (r.) und ihre Assistentin Marianne Franke räumen schon die Büros.

Quelle: Elinor Wenke

Ausweichquartier ist für etwa ein Jahr der Business-Park in der Trebbiner Straße 30b (Eingang über die Schützenstraße). „Ab 17. Mai stehen wir dort mit allen Angeboten für unsere Besucher zur Verfügung“, sagt Doreen Schulze. Die Räumlichkeiten in einer ehemaligen Physiotherapie-Praxis auf 170 Quadratmetern Fläche sind ebenerdig und barrierearm. Auch die gewohnte Telefonnummer wird „mitgenommen“.

Im jetzigen Gebäude in der Drinkwitzstraße bleibt kein Stein auf dem anderen. Der Landesverband der Volkssolidarität als Bauherr plant unter der Regie eines Architekten und mit Hilfe von Fördermitteln den Neubau eines modernen Sozialzentrums und investiert dafür 1,6 Millionen Euro.

Der Altbau wird abgerissen

Der Altbau wird abgerissen.

Quelle: Elinor Wenke

Der Altbau wird komplett abgerissen. „Ursprünglich wurde die Möglichkeit geprüft, das Gebäude zu sanieren“, sagt Doreen Schulze, „aber das Haus ist zu alt und verschlissen. Elektrik, Heizung und Raumaufteilung sind nicht mehr zeitgemäß, da wären nur noch drei Wände stehen geblieben.“ So wird Anfang Juni mit den Abrissarbeiten begonnen.

Neu entsteht dort ein Haus mit zwei Etagen und einem Fahrstuhl. Die 650 Quadratmeter Nutzfläche werden barrierefrei zu erreichen sein, inklusive moderner Sanitäranlagen. „Die Außenfassade mit Holzverkleidung wird optisch an die Stadtarchitektur und die Kita ,Burg’ angepasst“, erklärt Doreen Schulze. Obwohl sie in den nächsten zwölf Monaten zunächst an Baubesprechungen teilnehmen und sich mit Terminen und technischen Details vertraut machen muss, freut sie sich auf die neuen Räumlichkeiten. „Dort haben wir genug Platz für unsere Ansprüche und unsere Gäste. Wir werden ein richtiger Ort der Begegnung“, sagt sie.

Begegnungsstätte mit vielen Angeboten

Neben der Geschäftsstelle, der Kita-Verwaltung und der Migrationsberatung wird sich auch die Begegnungsstätte der Volkssolidarität mit allen Angeboten wieder vor Ort etablieren. Dazu gehören die Montagsmaler, die Kreativgruppe zur Gestaltung von Grußkarten sowie die Sportgruppen „Rehabilitation“ und „Fit im Alter“. Aber auch Tanz- und Spielenachmittage sowie die Essensversorgung haben ihren festen Platz.

Bodentiefes Fenster für ein lichtdurchflutetes Haus

Nach der Fertigstellung zieht auch die Sozialstation aus der Dahmer Straße dort ein. Sport- und Beratungsangebote sollen erweitert werden. Draußen entsteht eine kleine Grünanlage mit Garten und Terrasse für Veranstaltungen unter freiem Himmel. „Im Innern werden bodentiefe Fenster eingebaut, damit das ganze Haus lichtdurchflutet wirkt“, freut sich Doreen Schulze.

Doch zunächst steht der Umzug an. Ein gutes Dutzend Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer müssen in den nächsten Tagen ihre Utensilien ordnen und verstauen.

Info: Telefon 0 33 71/61 53 54

Von Elinor Wenke

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